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KCI 등재
구술과 질적 연구방법론 그리고 재매개
Orales Statement, Qualitative Forschung und remediation
정현규 ( Hyun Kyu Jung )
독일어문화권연구 19권 163-182(20pages)
UCI I410-ECN-0102-2012-920-001716098

Die qualitative Forschung in der Sozialwissenschaft ist aus der Skepsis geboren, dass der Objektivismus der quantitativen Forschung mittels der Standardisierung und Quantifizierung nicht mehr im Stande ist, die einzige oder zumindest die effizienteste Forschungsmethode zu sein. Statt des "Zauberspruchs des Objektivismus" tritt jetzt der Anspruch auf, dasjenige Wissen zu generieren, das sozial miteinander im Zusammenhang steht. Solche qualitative Forschung ist an sich nichts Neues in der Geisteswissenschaft. Nur werden im Moment Versuche unternommen, die traditionellen Forschungsbereiche, namlich die Texte, zu uberschreiten und zu erweitern. Das orale Statement als ernstzunehmendes Forschungsmaterial zu bewerten und dabei den kulturellen Zusammenhang zu zeigen, ist einer davon. In dieser Studie wird gezeigt, wie die Erfahrungen von Beschaftigten, die inbesondere mit Medien zu tun haben und deren Jobs im Verschwinden begriffen sind, durch die ``remediation`` neu definiert und weitergegeben werden. Der Begriff ``remediation``, der sich auf das Konzept von Bolter und Grusin bezieht und besonders die Funktionsverschiebung der alten zu den neuen Medien bezeichnet, ist auch einzusetzen, um den Existenzinhalt des Individuums in der neuen Medienwelt anders zu definieren. Die Erfahrung des Kinoerzahlers im Zeitalter des Stummfilms z. B. bietet im Sinne des ``doppelten Narrativs`` eine neue erganzende Perspektive des außenstehenden Darstellers an, indem er sich in den Film performativ einmischt und ihn auf eigene Weise bereichert.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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