현재의 문학비평 방법론들은 문화학적 방법론으로서의 문화비평을 포괄하는데, 두 분석 방식은 서로 보완하고 중첩되며 풍요로워진다. 이때 번역비평은 (자기) 성찰적 태도로 텍스트 외부의 여러 주제 영역과 대결하는 문화·정치적 실천행위로 간주된다. 번역할 가치가 있는 텍스트의 선택과 그것을 “다른”, “외국의” 독자층에게 개방하기로 한 결정은 동시에 텍스트 내부의 여러 주제 영역을 확장시키는데 이는 다시금 기본적인 문학비평 방식들에 의존한다. 그러므로 번역 해석학은 문화에 대한 이해를 강화하고 심화시키는 문학비평의 관점들을 수용해야 하지만 이때 자기 고유의 “대리인”으로서의 특별한 기능을 도외시해선 안 된다. 이 대리인 기능은 진정으로 번역가에게 날개를 달아주어 번역행위를 가시화하며 중요하고 영향력있게 만들 수 있다. 본고는 문학비평, 문화비평, 번역비평 사이의 연결 가능성을 강조한다.
Die aktuellen Ansätze der Literaturkritik schließen die Kulturkritik als kulturwissenschaftlichen Ansatz ein und die beiden Analyseverfahren ergänzen, überlappen und bereichern sich gegenseitig. Übersetzungskritik gilt dann als kultur-politische Praxis der (selbst)reflektiven Auseinandersetzung mit mehreren text-externen Themenfeldern. Die Auswahl des übersetzungswürdigen Textes und die Entscheidung ihn einer “anderen“, “fremden“ Leserschaft zu öffnen, baut gleichzeitig mehrere textinterne Themenfelder aus, die wiederum auf einige Grundzüge der Literaturkritik zurückgreifen. Die Übersetzungshermeneutik muss dann zwar die jenes Kulturverständnis verschärfenden und vertiefenden Momente der Literaturkritik auffangen, ohne dabei die eigene, spezifische Funktion als “Agency“ außer Acht zu lassen. Diese Agens-funktion verleiht der Übersetzerfigur wahrhaftig Flügel, die das Übersetzen auf einmal sichtbar, relevant und wirkungsmächtig machen können. Der Beitrag unterzeichnet die Verbindungsmöglichkeiten zwischen der Literaturkritik, der Kulturkritik und der Übersetzungskritik.