독일 하노버 가문 출신 선제후가 영국 왕 조지 1세가 된 1714년부터 빅토리아 여왕의 치세가 시작된 1837년까지 하노버와 영국은 ‘동군연합’을 형성해 상호 많은 영향을 주었다. 이 가문 출신 영국 왕들이 전쟁 등 여러 난관을 극복하며 광대한 해외식민지를 획득해 영국을 유럽 최강국으로 만들어 갈 때, 하노버 선제후국은 적국인 프랑스에게 영국 압박카드로 종종 이용되기도 했으나 하노버인들은 영국 왕들에게 충성하며 끝까지 함께 싸워 승리했다. 그러나 양국이 동군연합 체제의 모순을 결국 극복하지 못한 채, 하노버는 나폴레옹전쟁 후 왕국으로 승격되고도 별로 발전을 이루지 못했고 독립한 후 홀로 고군분투하다 강국 프로이센에 멸망했다. 그러나 영국 왕 조지 2세가 세운 괴팅겐 대학교와 학술원은 하노버 가문이 이룩한 중요 문화유산으로 당시 양국의 학문과 독일문화 발전에 크게 기여했다. 자유롭고 계몽적인 괴팅겐의 정신에서 산출된 ‘게르만 역사문헌집’의 간행은 현재도 진행 중이다. 최근 영국의 ‘브렉시트’ 단행으로 독일과 영국은 서로 멀어진 듯하나, 이러한 정신문화를 바탕으로 독일과 영국이 차후 협력하면서 새로운 유대관계를 모색하기를 바란다.
Nachdem der deutschstämmige Kurfürst Georg als König Georg I in Personalunion gleichzeitig die Regentschaft für das Kurfürstentum Braunschweig- Lüneburg (alias „Kurfürstentum Hannover“) und Großbritannien übernommen hatte, pflegten beide Länder zwar enge Beziehungen zueinander, aber der Widerspruch, dass sie mit grundverschiedenen politischen sowie wirtschaftlichen Systemen regiert wurden, führte schon bald zu Konflikten.
Georg II, der nicht nur Großbritannien, sondern auch seiner Heimat zutiefst verbunden war, bemühte sich während seiner Regierungszeit ununterbrochen darum, das Kurfürstentum zu entwickeln, um dessen Status im Heiligen Römischen Reich zu erhöhen und dessen Lebensstandard wie den Großbritanniens zu verbessern. 1737 ließ er in Göttingen die Georg-August-Universität unter seinem Namen, 1748 die Universitätssternwarte sowie 1751 die Akademie der Wissenschaften errichten. Um sein Kurfürstentum zu schützen, war Georg II auch dazu bereit, an den auf dem europäischen Kontinent ausbrechenden Kriegen teilzunehmen, d. h. dem Österreichischen Erbfolgekrieg und dem Siebenjährigen Krieg.
Die Hannoveraner hielten ihren britischen Königen die Treue - viele von ihnen kämpften auch im Napoleonische Krieg u. a. als Soldaten der King’s German Legion. Diese hatte Georg III errichten lassen, um gegen die französische Arme zu kämpfen, nachdem Hannover 1803 von Napoleon angegriffen und erobert worden war. Danach erhielt das Kurfürstentum 1814 den Status eines Königreichs, aber die Benachteiligungen im Vergleich zu Großbritannien gingen weiter.
Die Personalunion endete 1837, als Königin Viktoria wegen der Erbfolgebestimmungen des Salischen Gesetzes nicht den Thron von Hannover annehmen konnte. Stattdessen wurde ihr Onkel Ernst August I König von Hannover. Dessen ausgeprägter Konservativismus stand jedoch einer erfolgreichen Regierungszeit im Wege. Sein Sohn Georg V. trat 1851 die Nachfolge an und führte das feudal-autokratische System weiter, obwohl dieses im starken Gegensatz zur konstitutionellen Monarchie Großbritanniens stand. Infolgedessen ging die Protektion durch Großbritannien verloren, so dass Hannover im Kampf gegen die Hegemonie Preußens auf sich allein gestellt war und schließlich am 20. September 1866 annektiert wurde.
Trotz des Untergangs des Königreichs Hannover sind die Spuren des Hauses Hannover bis heute sichtbar, und zwar nicht nur bei der britischen Königsfamilie Windsor. Insbesondere auch die Errungenschaften Georg des II sind hervorzuheben; so etwa die renommierte Universität Göttingen, deren Namen mit mehr als 40 Nobelpreisträgern verbunden ist. Darüber hinaus sollte auch an die Rolle Göttingens für das Projekt Monumenta Germaniae Historica gedacht werden, welches wiederum die britische Geschichtssammlung Rolls Series beeinflusste. An das hier nur kurz skizzierte reiche kulturelle Erbe werden auch in Zukunft zahlreiche bilaterale Projekte mit Großbritannien anknüpfen können.