독일어는 일반적으로 차별적 목적어표시(DOM) 현상을 가진 언어로 보지 않았지만 최근의 여러 연구는 독일어에도 DOM 현상이 있음을 밝히려 하고 있다. 그것의 첫째는 인칭대명사 목적격의 차별표시이며, 둘째는 일부 지역변이에서 찾아볼 수 있는 3격ㆍ4격 목적어 융합현상이다. 셋째는 ‘충격접촉동사’의 피행위자의 인코딩 차이에 관련된 것이다. 표준독일어에서 충격접촉동사의 유정성과 무정성 피행위자는 4격 또는 전치사로 표시 될 수 있다: i) 유정성 피행위자의 4격목적어 표시(der Hund biss das Kind), ii) 유정성 피행위자의 선택적 전치사 표시(der Junge trat gegen den Hund), iii) 무정성 피행위자의 전치사표시(der Hund biss in den Knochen), iv) 무정성 피행위자가 4격목적어로 표시(전치사표시 금지)되는 경우이다(der Hund biss den Knochen kaputt). 비록 동사의 일부 그룹에서 파악되는 현상이지만 어떠한 요소가 독일어의 이러한 DOM에 영향을 미치는 가에 대해서는 의견이 분분하다. 다만 그것이 형식적인 것 보다는 피행위자의 유정성animacy, 피영향성 affectedness와 같은 기능적 요소가 중요한 의미를 가진다고 보고있다. 이 연구는 독일어의 DOM에 영향을 미치는 기능적 요소들을 찾아내어 그것의 언어분석적 타당성에 대해 기술하고 있다.
Deutsch wird im Allgemeinen nicht als Sprache mit differenzieller Objektmarkierung (DOM) angesehen. Es gibt jedoch neuere Studien, die das Vorhandensein von DOM im Deutschen aufzudecken versuchen.
Der erste Typ von DOM betrifft die akkusativischen Personalpronomen und ist durch das Genus, die Häufigkeit bzw. durch die Belebtheitshierarchie bedingt. Im Deutschen werden die Personalpronomen im Akkusativ durch eine besondere Form distinktiv markiert, und zwar in der Reihenfolge: 1. Person > 2. Person > 3. Person Maskulinum. Hingegen zeigt also die 3. Person Femininum/Neutrum den Synkretismus von Nominativ und Akkusativ.
Zum zweiten Typ von DOM zählt man die dativische Markierung des direkten Objekts, die in einigen regionalen Varietiäten (z.B. Bayrisch, Berlinisch) zu finden ist. Dies geschieht hauptsächlich beim belebten Objekt, insbesondere bei der 3. Person Singular Maskulinum.
Der dritte Typ von DOM ist die unterschiedliche Kodierung des Undergoer der Einwirkungsverben (z.B. beißen, schlagen, schneiden, treten usw.). Im Deutschen kann der belebte bzw. der unbelebte Undergoer der Einwirkungsverben entweder akkusativisch oder präpositional markiert werden: i) akkusativische Markierung des belebten Undergoer (der Hund biss das Kind), ii) optional präpositionale Markierung des belebten Undergoer (der Junge trat gegen den Hund), iii) präpositionale Markierung des unbelebten Undergoer (der Hund biss in den Knochen) und iv) akkusativische Markierung des unbelebten Undergoer (der Hund biss den Knochen kaputt).
Obwohl dieses Phänomen hauptsächlich bei den Einwirkungverben zu finden ist, wird es als eine Art von DOM behandelt. Es wird diskutiert, welche Faktoren die unterschiedliche Kodierung des Undergoer beeinflussen. Dabei wird angenommen, dass fur die DOM eher die funktionale Motivation wie die Affiziertheit und die Belebtheit des Undergoer eine wichtige Rolle spielt, als irgendeine formale Motivation.
Die vorliegende Studie versucht, die unterschiedliche Kodierung des Undergoer der Einwirkungsverben situationsspezifisch zu erklären, und versucht zu verifizieren, dass die Affiziertheit und die Belebtheit des Undergoer den dritten Typ von DOM im Deutschen beeinflussen.