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KCI 등재
환각 혹은 도핑의 역사와 전시(戰時)화된 일상
Die Geschichte des Rauschs od. Dopings und der militarisierte Alltag
정현규 ( Hyun Kyu Jung )
독일어문화권연구 24권 101-122(22pages)
UCI I410-ECN-0102-2016-850-000606181

Rausch und Doping sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Dies Merkmal ist schon im Berserker-Mythos festzustellen. Diese nordische Mythenfigur nahm ‘butotens’, eine Art Rauschmittel, ein, um seine korperliche Kraft zu vermehren, obwohl dabei die Gefahr bestand, durch diese Einnahme fast verruckt zu werden. Das Getrank besteht aus ‘Amanita muscaria’ bzw. ‘Fliegenpilz’, die die Rauschsubstanz in sich tragt. Die beiden Seiten des Rauschmittels sind in der Geschichte unterschiedlich betont worden, je nachdem welches Ziel man dadurch erreichen will. Einerseits hat man das Rauschmittel verwendet, um ein Gegenbild gegen die rationalistische Kalte und die trockene burgerliche Welt zu setzen. Dies trifft bei den Schamanen in der antiken Welt, dem Dichter in der Romantik, aber auch bei den Hippies Ende der 60er Jahre zu. Andererseits hat das Rauschmittel als Dopingmittel gewirkt, indem es kontrolliert verwendet wird. Z.B. spielte es eine solche Rolle bei den niederen Arbeiterklassen im Inkareich, weil man mit den Kokablattern die Arbeiter weniger essen aber mehr arbeiten lassen konnte. Leider wird die letzte Tendenz im totalitaren Kapitalismus immer wieder starker. “Die Leistungsgesellschaft als Aktivgesellschaft entwickelt sich langsam zu einer Dopinggesellschaft”(Byung-Chul Han). Das extremste Beispiel dafur bieten die Soldaten im zweiten Weltkrieg, die mit der Einnahme der Wunderpille Pervitin oder Philopon durch die Kriegsfelder marschierten. Diesen im Krieg auffallig gewordenen Mechanismus konnen wir in der heutigen Dopinggesellschaft tagtaglich beobachten. Es bleiben nur ganz wenige Moglichkeiten, etwas gegen diese unendliche Ausbeutung unserer Leistung zu unternehmen und der totalen Mobilmachung zu entkommen. Adorno sieht eine Moglichkeit in der zweckfreien Aktivitat beim Spiel der Kinder. Eine andere Moglichkeit ware, gegen die Ich-Mudigkeit als die Erschopfungsmudigkeit die Wir-Mudigkeit als die “Mudigkeit der negativen Potenz, namlich des nicht-zu”(Byung-Chul Han) wie im Handkeschen Sinne zu setzen.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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