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KCI 등재
수용사와 연구사를 통해서 본 헤세의 첫 소설 『페터 카멘친트』
H. Hesses Romanerstling Peter Camenzind im Spiegel seiner Rezeption- und Forschungsgeschichte
노태한 ( Tae Han Noh )
독일언어문학 61권 339-366(28pages)
UCI I410-ECN-0102-2014-800-001496578

Hermann Hesses Erstlingsroman Peter Camenzind (Buchausgabe 1904) war sein erster Bucherfolg und brachte ihm den Durchbruch als Dichter. Dieser “kleine Roman” ist eine fingierte Autobiographie, die aus der dorflichen Idylle in die Welt des stadtischen Lebens und der Kunst und ― nach missgluckter Anpassung an die zunehmend als dekadent empfundene Großstadt und die moderne Kultur ― wieder zuruck zur Natur und in die Heimat fuhrt. Diese erste Erzahlung mit biographischen Zugen, die man in gewisser Hinsicht das “Ur-Ei” des Hesseschen Prosawerkes nennen kann, enthalt eine Reihe Themen, die auch spater Hesses Werk bestimmen sollten, wie zum Beispiel die ``Suche des Einzelnen nach geistiger und korperlicher Identitat`` unter den Ruckschlagen der Natur und der modernen Zivilisation. Und der Romanprotagonist Peter Camenzind erinnert an spatere Protagonisten Hesses wie Siddhartha, Goldmund, Harry Haller und Josef Knecht. Wie diese leidet er und unternimmt einige intellektuelle, physische und geistige Reisen, in deren Verlauf er verschiedenste Landschaften in Deutschland, Italien, der Schweiz und Frankreich kennen lernt. In einer der letzten Stationen seines Lebens, als er sich ausschließlich um den Behinderten Boppi kummert, ahnelt er in seinem Tun dem Heiligen Franz von Assisi, dessen Wort und Tat dem Roman einen ideellen Grundton verleiht. Peter Camenzind wurde von seinen Zeitgenossen außerst unterschiedlich aufgenommen und bewertet. Auch in der modernen Literaturwissenschaft wird er sehr unterschiedlich aufgenommen. In der vorliegenden Arbeit setzt sich der Verfasser zum Ziel, an Hand der vielartigen und zahlreichen Stimmen zum Peter Camenzind von seinem Erscheinen an versuchsweise eine Rezeption- bzw. Forschungsgeschichte des Werkes zu entwerfen. Dabei werden die verschiedenen Außerungen zum Roman, eigentlich ohne strikte Unterscheidung zwischen Kritik und Literaturwissenschaft, im Prinzip konsequent chronologisch behandelt und kommentiert, um daraus neue und brauchbare Ansatzpunkte zum besseren Verstandnis des Werkes herauszufinden.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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