18.97.9.171
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< 오르페우스에게 바치는 십사행시 (十四行詩) 시론 (試論) ( 1 ) >
Eine Untersuchung ueber ,, die Sonette an Orpheus "
전광진 (Kwang Chin Chun)
독어독문학 vol. 27 177-198(22pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001133130

Wie in den $quot;Duinesen Elegien$quot; geht es auch in $quot;den Sonetten an Orpheus$quot; um die Gestaltung und die Verwundlung der Bewegung. Die Thematik der Bewegung Bowie der Verwundlung bildet in den Spa¨twerken Rilkes, in U¨bereinstimmung mit der Figur, einen dichterischen Raum. Die Verwundlung ist ein geistiger Akt, der das Sichtbare ins Unsichtbare, d.h. in den Innenraum verwundelt. unders ausgedru¨ckt, ist sie der Akt, der den Bewußtseinsraum in den Innenraum verwundelt. Im Gegensatz dazu ist die Repra¨sentation ler Akt, der das Unsichtbare ins Sichtbare umgestaltet. Bei Rilke Bind die Verwundlung und die Repra¨sentation die zwei Gegenleistungen, durch die der dichterische Raum ausgedehnt wird: denn der Wert der Rilkeschen Dichtung ist darauf gelegt, mit Hilfe des Bewußtseinsraumes den Innenraum zu durchdringen und dadurch den weft ausgedehnten Bewußtseinsraum zu repra¨santieren. Der innere Anlaß fu¨r Bevorzugung de- Verwundlung Bowie der Reprasenta¨tion bei dem Verfahren der Erweiterung des dichterischen Raumes ist es, durch diese Prozesse tief ins Ganze durchzusinken und den reinen, durchsichtigen dichterischen Raum zu erhalten. In den Spa¨twerken Rilkes vollzieht sich der dichterische Raum in Ubereinstimmung mit der unvera¨nderbaren Figur der Bewegung. In diesem Sinne sollte die Figur das Gelreimnis der Rilkeschen Dichtung sein. Bei Rilke werden jedoch die Verwundlung und die Repra¨sentation nicht direkt, sondern erst durch den Prozeß der Gestaltung der Bewegung mit der Figure in Verbindung gebracht. Aus diesem Grunde sind, extrem gesagt, die Verwundlung und die Repra¨sentation nicht unders als die Gestaltung der Bewegung. Da die Gestaltung der Bewegung mit der Figure den dichterischen Raum bildet, ist sie $quot;der verbindende Geist.$quot;

[자료제공 : 네이버학술정보]
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