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Goethe 의 「 근원현상 (根源現象) 」 소고 (小考)
Ueber Goethes < Urphaenomen >
허형근 (Hyung Keun Hur)
독어독문학 19권 1-12(12pages)
UCI I410-ECN-0102-2012-590-000199502

$lt;Alles was wir gewahr werden uu¨d wovon wir reden. konnen, sind nur Manifesta¨tionen der Idee$gt; lautet eine fu¨r Goethes Weltanschauung grundlegende Maxime (M. u. R. 375). Und ferner nennt Goethe, was als Manifesta¨tion der Idee in der Mannigfaltigkeit des Erscheinenden zu betrachten ist, das Urpha¨nomen. Das ist fu¨r Goethe tatsa¨chlich die Grenze der Erkenntnis. Und das Ziel der Erkenntnis liegt fu¨r Goethe in der anschaulichen Auffassung der Urpha¨nomene des Lebens, wie es sich darstellt in der Natur und in der Menschenwelt. Um die Urpha¨nomene zu begreifen, d.h. um der symbolischen Erkenntnis der Idee willen bescha¨ftigte er sich mit dem Naturstudium. Das fu¨hrtz Goethe am Ende zum Prinzip der $lt;Polarita¨t und Steigerung$gt;. Betreffs der Ersteren hatte sick Goethe aus der Naturphilosophie Kants nicht entgehen lassen, $lt;daß Anzeihungs-und Zuru¨ckziehungskraft zum Wesen der Materie: geho¨ren$gt; und von ihrem Begriff nicht getrennt werden ko¨nnen, und er schloß von hier aus auf eine $quot;Urpolarita¨t aller Wesen in der unendlichen. Mannigfaltigkeit des Naturganzen. Auf dieser Grundansicht beruht seine Methode, die Uripha¨omene als Wechselwirkung zweier entgegengesetzter Qualita¨ten oder Tendenzen abzuleiten. Und dann bekundet die Materie zugleich aus sick selbst heraus den Trieb nach $lt;Steigerung$gt; Dieser Prozefi der $lt;Steigerung$gt; nun geht vor sich hin an der Hund der Metamorphose. Dieses dialektische Prinzip der $lt;Palarita¨t und Steigerung$gt; ist auch die treibende Kraft in Goethes Genius, und zwar nicht nur in semen scho¨pferischen Leistungen; vielmehr beherrscht sie auch als $lt;individuelles Gesetz$gt; die Gesealtung und Entwicklung seines ganzen Lebens. Es hundelt sich nicht nur in der natu¨rlichen Welt, sondern auch in dem menschlich-sozialen Gebiete der Wirklichkeit um die Erkenntnis der Urpha¨nomene. Diese gilt es vor ahem in plastischer Klarheit und Bestimmtheit aufzuzeigen, und zu dieser Aafgabe fu¨hlt Goethe in erster Linie sich selbst in seiner Eigenschaft als Dichter und Ku¨nstler berufen. In der Natur wie in der Kunst ist der Typus seiner Einzelauspra¨gungen gegenu¨ber die ideale Form. Darum Bind die Urfomen sowohl das, was dem Naturwirken zugrunde liegt, als auch was in der Kunst au ihre Weise zum Ausdruck kommt. Darum Bind Natur und Kunst fu¨r Goethe im Grunde nur verschiedene A¨ußerungen der einen und selben durch die Welt waltenden Scho¨pferkraft, und das Wesen der Natur und Kunst ist fu¨r Goethe ein einheitliches und beruht auf e i n e m Prinzip.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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