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놀이 교육론
Spielendes Lernen
전풍자 (Pung Ja Chun)
유아교육연구 3권 51-64(14pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-370-001627828

Die Vorschulkinder lernen spielend. Das Spiel als natu¨rliches Grundverhalten des Kindes bildet das Zentrum in der Vorschulerziehung und ist eine grundlegende Form des Lernens. Wird im spielenden Lernen die zweckrationale Lernprozesse einseitig betont, wird das Spielerische als letztlich nicht wesentliche Zugabe behandelt und das Spielen abgewertet, und auch der Begriff des Lernens eingeengt und verku¨rzt. Deshalb ist es erforderlich, erst die Merkmale des Spiels und die Pha¨nomene des Lernens zu bezeichnen, um die Beziehungen zwischen Spielen und Lernen zu analysieren. In der Geschichte der Pa¨dagogik ist der Sinn des Spiels durchaus sehr unterschiedlich verstanden und beurteilt worden. Es gab deutlich zwei widerspru¨chliche Einstellungen, die der anthropologischen Grundeinstellungen der jeweiligen Spielforscher entsprechen. Fu¨r manche Pa¨dagogen ist das Spiel unnutzes Treiben oder nutzlose Tandelei und hat keine wesentliche Funktion fu¨r die menschliche Entwicklung, weil es keine systematischen, planvollen, sichtbar zu nu¨tzlichen Ergebnissen fu¨hrenden Leistungen erbringt. Andere sehen im Spiel die natu¨rlichen Grundlagen aller Lernprozesse, die einen spezifischen Wert fur die kindlichen Entwicklung haben. Die moderne entwicklungspsychologische Forsnhung erkennt, dass die Kinder von Geburt an aktive Erkunder sind, die in einem sta¨ndigen Interaktionsprozess mit der Umwelt stehen und die sich beim spontanen Spielen, beim aktiven Explorieren und Experimentieren diese Umwelt vertraut machen und sie erobern. Will man die Entwicklungs-und Lernprozesse im Spiel genauer verstehen, muss man nach den Merkmalen und Erscheinungsformen des kindlichen Spiels fragen. Bei den pha¨nomenologischen Analysen ist das Spiel ein Urpha¨nomen einer Bewegung, die durch die Ganzheit folgender Merkmale gekennzeichnet ist: durch Zweckfreiheit als ein intrinsisch motiviertes Verhalten, Freiwilligkeit, innere Unendlichkeit, Scheinhaftigkeit, handelnde Auseinandersetzung, Geschlossenheit, Gegenwa¨rtigkeit und Ambivalenz. Nach dem Versta¨ndnis der modernen Lerntheorien setzt das Lernen Motivation und Interesse und Aktivita¨t des Lernenden voraus und der Lernbegriff umfasst die absichtlosen, zufa˙llig zustande kommenden Verhaltensabla¨ufe und Verhaltensa¨nderungen ebenso wie die geplanten, systematischen Leistungen. Die Kreativita¨t des Kindes wird erneicht und gefo¨rdert in Spiel -a¨hnlichen Situationen. Durch die im Spiel gewonnenen Erfahrungen werden also Verhaltensabla¨ufe und-a¨nderungen immer komplexerer Art bewirkt, und d.h., es finden Lernprozesse statt. Spielen ist nach diesem Versta¨ndnis kein grundlegend andersartiges Pha¨nomen als Lernen, keine Alternative zum Lernen, sondern eine Mo¨glichkeit des Lernens. Im Spiel kann durchaus gelernt und sogar auf besonders effektive, dem kindlichen Entwicklungsniveau angemessene Weise gelernt werden. Lernen im Spiel ist aktives, entdeckendes und strukturierendes Lernen, das Spass macht und neues Lernen in seinem Vollzug erzeugt. Spielen ist ein ho¨chst sinnvolles Verhalten der Kinder, das von hervorragender Bedeutung fu¨r ihre Entwicklung ist. Spiel kann, wenn es so enge strukturelle und funktionale Beziehungen zum Lernen hat, nicht als vo¨llig spontan entstehendes, eigengesetzlich ablaufendes, von aussen weder anzuregendes noch beeinflussbares Geschehen verstanden werden. Spielen kann und muss also bewuss gefo¨rdert werden durch eine anregende und verstandnisvolle soziale Umgeburg. Im spielenden Lernen werden die wesentlichen Merkmale des Spiels ernst genommen und verwirklicht. Es wird eine Spieldidaktik fur die Vorschulerziehung zu entwickeln sein. Die weitere Aufgabe sind die pa¨dagogische Moglichkeiten des Spielens in entwicklungs-und lernpsychologischer Sicht, in psychoanalytischer Spieldeutung und Spieltherapie und in sozialpsychologischem Aspekt zu entwickeln.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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