Diese Arbeit hundelt von der estentiellen Krise des Ku¨nstlers Harry Haller und deren U¨berwindung. Haller zweifelt am Sinn seiner Eostenz in der mechanisierten Großstadt in den 20er Jahren theses Jahrhunderts. So ist bier auch die Rede davon, den Rationalismus der modernen Zivilisation, die Maschinenverehrung und die Versta¨dterung zu kritisieren. Haller ist in dieser bu¨rgerlichen Gesellschaft ein hoffnungsloser Außenseiter geworden und befindet rich in selbstmo¨rderischer Vereinsamung und gesellschaftlicher Isolation. Er leidet geistig an der Dualita¨t, an Gegellsa¨tzen wie Bu¨tger und Ku¨nstler, Wolf und Mensch, Diesseits imd Jenseits. Dies ist die Uache seiner Seelenl~ankheit, die zugleich die Krankheit der Zeit selbst ist. Es ist bei Haller die Selbsterkenntnis, die diese Gegerisa¨tze in Einklang bringer kann, die dumb die Zeitverha¨ltnisse vermsacht wiazien. Daze bietet der `Tractat vom Steppenwolf` drei Bedingungen an. Es Bind die Selbstbeobachtung, die Begegnung mit den Unsterblichen und das magische Theater, das die Sta¨tte der Bewußtmachung von allem Unbewußten Hallers ist. Haller hat in den Spiegel, das Medium der Selbsterkenntnis, gesehen und die Unsterblichen wie Goethe und Mozart gefroffen und das magische Theater besucht. In diesem magischen Theater ist er zur Einsicht in das Chaos seines Inneren gelangt und hat den Humor gelernt. Der Humor hat bier bei Hesse die Kraft, alles zu bejahen und die Bipolarita¨t des Lebens zu harmonisieren. Da Haller dumb das magische Theater dutrrigegargen ist, das ihm alle Mo¨glichkeiten der Selbstbegegnung und Selbsterkenntnis ggeben hat, kann er jetzt mit Hilfe des Humor in der haxrwnischen Koedstenz von den Gegensa¨tzen seines Daseins leben. Obwohl Haller selbst eingesta¨unen hat, daß das magische Theater eine Holle sei, wo er in sein eigenes chaotisches Inheres schauen konnte, kann man sager, daß er in ihren Flarnrrn geneinigt und gela¨utert wule.