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희곡 『왕자 홈부르크』 에 나타난 하인리히 폰 클라이스트의 군사 지휘 사상
Uber das Fuhrungsdenken von H. v. Kleist im Drama Prinz von Homburg
이한홍 ( Han Hong Lee )
독어독문학 vol. 64 1-22(22pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001134511

In jedem literarischen Werk spiegeln sick notwendigenveise die Welen und-anschauungen des Verfassers wider. Heinrich von HIeist wLwde in einer typischen Junker-Familie geboren und war selbst 7 Jahm Soldat. Obwohl er, von banausischer und versteifter Atmospha¨re der damaligen preußischen Offizierkreise fief entta¨uscht, den Offu¨zienenif aufgab, wa sein Intemsse an der Armee und am Schicksal des deutschm Vaterlundes u¨beraus groß. Am 14. Oktober 1806 siegte Napoleon in der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt u¨ber die preußische Armee. Die Niederlage besiegelte das Schidsal Preußens. HIeist hatte die Vorga¨nge beobachtet und war von der vemichtenden Niederlage sehr betroffen. Die Gru¨nde fu¨r die Niederlage sah er in der Unschlu¨ssigkeit und Zaghaftigkeit der preußischen Fu¨hrung. Der darnalige Feldmachall Hemog von Bramsc:hweig wau z. B. so u¨bervorsichtig und zaghaft, daß er keinen rechtzeitigen Entschluß fassen konnte und dadurch jede gunstige Gelegenheit versa¨umte. Im Drama Prinz Friedrich vrnz Homburg hundelt es sich um den Konflikt eines milita¨rischen Fu¨hrers zwischen Gehorsam und Selbsta¨ndigkeit im Kriege. Print Friedrich erstneitet zwar dmch rechtzeitige Ergreifung der Initiative einen erfolgreichen Sieg. Aber der Kunu¨nt sieht im Hundeln Homburgs eine nicht hinnehmbare Selbsta¨n-digkeit und schlicht milita¨rischen Ungehozsam. Deshalb la¨ßt er ihn vom Kriegsgericht zum Tode vemrteilen. Dieser ffeht um Begnadiglzng, ohne seine Schuld anzuerkennen. Aber in dem Moment, als er vom Kurfu¨rsten zum Richter u¨ber sick selbst ernannt wig, bejaht aus eigener Einsicht die Richtigkeit des Rechtsspruchs, so daB ihn der Kmfu¨tst fceisprechen kann. Das Drama gent zuletzt gliu¨cklich aus. Aber diesel Beispiel zeigt, wie problematisch ein Abweichen vom Auftrag auch darn sein kann, wenn es fu¨r sick betrachtet erfolgreich ist. In der Tat spielt sick die kriegerische Hundlung in einer derart unu¨berschaubaren und wechselvollen $quot;Nebelsituation$quot; ab, so daß der Untergebene den Befehl seines Vorgesetzten nicht wortgetreu ausfu¨hren kann. Er loll vielrnehr im Sinne des Ganzen selbsta¨ndig denken und verantwortungsbewußt gehorchen. Bereits in den Einigungskriegen setzte dal preußisch leutsche Fu¨hrungsdenken auf den Vorteil des selbsta¨ndigen Hundelns gegenu¨ber passivem Verhalten und verlangte Mut zur Initiative und Kreativita¨t. Man ra¨umte hierfu¨r schon damals bemerkenswerte Selbsta¨ndigkeit ein. Es war dal Verma¨chtnis der Niederlage bei Jena und Auerstedt. Es gelang der deutschen Armee, im Sinne einer Fiheit im Gehorjam die Selbsta¨ndieit mit der Folenmg nach stu¨ktem Gehorsam zu vereinigen. Diesel typisch deutsche Fu¨hrungsverhalten nennt man heute Auftragstakhk und gilt seit Jahrhunderten als dumhaus bewa¨hrt. Das Ziel der vorliegenden Arbeit liegt darin, die Hroblerratik des Konflikts zwischen Gehorsam und Selbsta¨ndigkeit anhund des HIeistschen Werkes Frinz Friedrich van Homburg zu beleuchten und die Bedeutung seiner Gegenu¨betstellung `Buchstabe des Gesetzes` und `Order des Hetzens` in )ßczug auf die Auftragstaltik zu interpretieren.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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