In der vorliegenden Arbeit geht es darum, was die spezifische Semantik des temporalen Komponentes des deutschen Futur(werden+Infinitiv) ist. In den gegenwa¨rtigen temporalen Theorien wie in Kamp&Reyle (199ß:483-689) und Lascardes&Ascher (1993) wird darauf hingewiesen, daß das Futur im Diskurs auf der selben Linie mit dem Pra¨teritum analysiert werden soll. Aber die Ergebnisse dieser Forschung zeigen., daß die Asymmetrie der temporalen Relation zwischen dem deutschen Futur und Pra¨teritum existiert, namentlich: Default des Futur ist ein $quot;List Reading$quot; ohne Rpt. Um these Lesart in die Diskursreprasentaitonsstruktur einzuschlieBen, schlage ich vor, anstatt $quot;◎, o $quot; fu¨r die temporale Relation $quot;◎(part-of)◎$quot; zu benutzen wie folgt: ◎ Eine solche neue Formulierung stellt dann heraus, daß die Notwendigkeit fu¨r semantischen Repra¨sentationen der natu¨rlichen Sprache im Diskurs nicht nur die Wahrheitsbedingung in der Welt reflektiert, sondern such die Wege, in der die im Diskurs enthaltene Information struktuiert wird,