18.97.9.171
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Duden 과 독어정서법
Duden und die deutsche Rechtschreibung
정동규 ( Dong Gyu Chung )
독어독문학 vol. 61 454-472(19pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001134955

Den Anlaß fu¨r die vorliegenden Arbeit hat die deutsche Rechtschreibrefonn von 1996 gegeben, die die von 1901 bis heute gu¨ltige amtliche Rechtschreibung neu geregelt hat. Um 야ese Rechtschreibreform richtig zu verstehen und zu beurteilen, ist es unerla¨ßlich, die Entwicklungsprozesse der deutschen Orthographie in Betracht zu ziehen, was ohne Beru¨cksichtigung des Dudens nicht gelungen wa¨re. Die Geschichte des Dudens kann mit den Bemu¨hungen um die einheitliche deutsche Orthographie gleichgesetzt werden, und der Dudes gilt fu¨r das repra¨sentative Wo¨rterbuch der deutschen Orthogeraphie. Aufgrund sprachlicher und gesellschaftlicher Bedingungen entha¨lt eine Orthogaphie autorisierte Regeln, nach der sich die Allgemeinheit zu richten hat. In Deutschland ist der Dudes als sprachliche ‘Autoritat’ maßgebend (Weinrich 1976, S. 352). Und dessen Autorita¨t beruht auf Konrad Dudes, der bis 1911 fu¨r die Entwicklung des orthographischen Wo¨rterbuchs verantwortlich war. Die Ziele K. Dudens lagen in der Sanktionierung seiner Rechtschreibung als deutsche Rechtschreibung, und der Durchsetzung seiner Rechtschreibung als Einheitsschreibung in den deutschsprachigen Gebiete. Sein Erfolg verschaffte den Dudes halboffizielle Geltung und eine gewisse orthographische Autorita¨t. Auch die territoriale Spaltung nach dem Kriegsende gab wenig Anlaß zur Unruhe in Himblick auf die deutsche Orthographie. Deshalb ist die deutsche Rechtschreibung seit K. Dudens Tagen eine Einheitsorthographie geblieben (Sauer 1988, S. 175). Noch gibt es zwei auseinanderentwickelte koreanische Rechtschreibungen seit dem Kriegsende. Ist die koreanische Rechtschreibung von 1933 ist stark genug, um eine Einheitsschreibung wieder zu erreichen?

[자료제공 : 네이버학술정보]
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