Richard Kayne, einer der fu¨hrenden Theoretiker in der generativen Syntax, stellt in The Antisymmetry of Syntax (1994) eine u¨berraschende These auf: Es sei konzeptionell wie empirisch plausibel anzunehmen, daß alle Phrasen in allen Sprachen in der zugrundeliegenden Ebene eine einzige Wortstellung, ‘Spezifikator-Kopf-Komplement’ aufweisen. In dieser Arbeit wird sein, ‘Axiom der linearen Entsprechung’(engl. Linear Correspondence Axiom, (LCA)), das die oben genannte These Kaynes beinhaltet, kritisch gepru¨ft. Hierbei werden lnhalt und Folgen von LCA vorgestellt und analysiet. Anschließend wird der Standpunkt von Zwart (1994) hinuigezogen, der sick fu¨r eine empirische Plausibilita¨t von LCA ausspricht Insgesamt wird gezeigt, daß das LCA konzeptionell wie empirisch unplausibel ist. Daß konzeptionelle Problem vom LCA liegt hauptsa¨chlich darin, daß man zu viele syntaktische Bewegungen und unno¨tige funktionale Kategorien annehmen muß, um zu einer restriktiven Theorie u¨ber die Wortstellung und Phrasenstruktur zu gelangen. Auch die Argumente Zwarts basieren auf einigen unzula¨nglichen U¨berlegungen u¨ber V2-Sprachen und strikt kopffinale Sprachen. Es wird dafu¨r argumentiert, daß der Kopf-Parameter in der Syntaxtheorie fortbestehen soll. Abschließend wird spekuliert, wie man den Kopf-Parameter in die Minimalistentheorie Chomskys hineinbauen kann.