Der Fall Franza erza¨hlt den Tod einer Frau, die durch ihre Ehe krank wurde. Dadurch erza¨hlt er von der Zersto¨rung der Weiblichkeit. Aber diese Zersto¨rung geht schon vom ProzeB der Identita¨tsformierung der Frau in der patriarchalischen Gesellschaft aus. Jetzt verla¨ßt Franza die patriarchalische Gesellschaft der Weißen: in der Wu¨ste, Ort der anderen Kultur, dekonstntieri sie Gott als den Gipfel der patriarchalischen Ordnung and die darunter formierte Identita¨t. Franza, die die Erlo¨sungsbotschaft dekonstruiert hat, liest im Tempel einer Ko¨nigin Spuren von deren Existenz aus getilgten Zeichen and Bildern. Hier wird die Schrift als Kommunikationsmittel der Weißen dekomponiert, and werden die Hieroglyphen als Bild einer anderen Schrift vorgestellt. Franza schlug ihren Kopf gegen die Wand der Pyramide, um ihr Opfer-Denken auszutreiben, das sich dem Gesetz der patriarchalischen Gesellschaft unterworfen hat. Das bringt ihr den Tod. Nach der bisherigen Betrachtung ko¨nnen wir den in diesem Roman beschriebenen Tod als Dekomposition der Identita¨t des Weibes verstehen, das in der patriarchalischen Gesellschaft zerrissen ist. Diese Dekomposition der Identita¨t bedeutet zugleich die Dekomposition der symbolischen Ordnung der westlichen Gesellschaft.