Diese Arbeit behandelt das Preußentum von Theodor Fontane. Fu¨r Theodor Fontane beginnt die eigentliche Gesehichte Preußens mit dem GroBen Kurfu¨rsten. In seinen Augen sind die Preußen ein Volk, dessen Traditionen u¨ber den Tag von Fehrbellin kaum hinausreichen. Er scha¨tzte das alte Preußen und das sittliche Altpreußentum, das nach seiner Ansicht vom Fehrbelliner Tag, u¨ber die friedrizianische Zeit bis zum `Befreiungskrieg` (1813) allma¨hlich herangebildet wurde. Er hat aber Preußen und das Preußentum weder vorbehaltlos verherrlicht noch verdammt. Seine Liebe fu¨r das alte Preußen gait nur insofern die altpreußischen Werte in der preußischen Gesellschaft verwirklicht wurden. Nach der Einigung hat er Preußen oft stark kritisiert, weil die altpreußischen Werte zunehmend verloren gingen. Diese Arbeit setzt sich mit dem Preußentum Fontanes, das in seinen literarischen Werken, Briefen und besonders den Wanderungen durch die Mark Brandenburg reflektiert wird, auseinander.