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명명의 관점에서 본 관용구화
Phraseologisierung unter nominativem Aspekt
김태성 ( Tae Seong Kim )
독어독문학 60권 433-452(20pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001135245

Anliegen dieses Beitrages ist es zuna¨chst den Terminus `Nomination` in theoretischer Hinsicht zu erla¨utern. Der Ausdruck, Nomination `kann sich auf drei Erscheinungen beziehen, die zu differenzieren sind als (a) Nominationseinheit, (b) Nominationsbildung und (c) Nominationsgebrauch. Die freien syntaktischen Fu¨gungen ko¨nnen in der Nominationsfunktion auftreten. Phraseologismen in fester Wortgruppenstruktur fu¨hren zu einer Begriffskonsolidierung. Im allgemeinen wird festgestellt, daß eine Verbindung von zwei oder mehr Wo¨rtern dann phraseologisch ist, wenn die Wo¨rter eine durch die syntaktisch-semantischen Regularita¨ten der Verknu¨pfung nicht erkla¨rbare Einheit bilden. Mit dem Begriff `Motiviertheit` lassen sich die charakteristischen Klassen unterscheiden: (a) unmotivierte Phraseologismen, (b) teilmotivierte Phraseologismen und (c) motivierte Phraseologismen. In der Hauptsache wird das Verha¨ltnis von Phraseologisierung und Wortbildung unter dem nominativen Aspekt behandelt. Als Einheiten der lexikalischen Benennung haben Wortbildungskonstruktionen und Phraseolexeme eine funktionale Gemeinsamkeit. Durch eine systematische Gegenu¨berstellung ergeben sich andererseits betra¨chtliche Unterschiede im Sinne einer Funktionsaufteilung. Die Wortbildung verfu¨gt u¨ber spezifische Elemente als Bestandteile der Wortstruktur (Affixe). In der Phraseologie dagegen sind spezifische syntaktische Strukturen im Hinblick auf die `Produktivita¨t` nicht in a¨hnlicher Weise modellierbar. Stark ausgepra¨gt ist aber die phraseologische `Aktivita¨t` hestimmter Lexeme/Lexemgruppen. Wa¨hrend in der Wortbildung die suhstantvischen Konstruktionen die reichsten Mo¨glichkeiten aufweisen, sind in der Phraseologie die Konstruktionen mit der gro¨ßten Zahl von Basiskonstituenten beim Verh zu finden. Eine Ero¨rterung des Verha¨ltnisses zwischen Worthildung und Phraseologisierung unter dem Aspekt der Nominationsbildung kann einen Beitrag zur Beschreibung des Sprachsystems leisten und wird im Rahmen der Textlinguistik, Stilistik und Sprachdidaktik zum Tragen kommen.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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