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신고독어 강변화동사의 문법교체에 관한 역사적 연구
Uber die historische Entwicklund des grammatischen Wechsels bei starken Verben im Neuhochdeutschen
조성철 ( Seong Chul Cho )
독어독문학 60권 394-413(20pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001139410

Vom diachronischen Aspekt her geht es um den Konsonantenwechsel d-t, h-g, s-r des Stammauslauts zwischen Inf. und Pra¨t. bzw. Part. Pra¨te bei den nhd. starker Verben ‘leiden, schneiden, sieden, ziehen, erkiesen, sein’. Dieser Vorgang la¨ßt sich historisch aus dem grammatischen Wechsel herleiten. Die Entstehung ha¨ngt mit dem idg. freien Akzent zusairnnen. Die durch die germ. Lautverschiebung aus idg. p/ph, t/th, k(k)/kh(kh) entstandenen germ. f, , χ wurden zu b, d, g, wenn sie nicht im Anlaut standen und wenn im Idg. der unmittelbar vorhergehende Vokal nicht den Hauptton trug. Unter den gleichen Bedingungen wurde idg. s zu germ. z. Germ. z. wurde im Westgem., aus dem das Deutsche entstand, und im Nordgerm zur gewandelt, aber im Ostgerm blieb z. b, d, g, r werden spa¨ter zu b, d, g, r und treten dann als b, t, g, r im Ahd, Mhd., Nhd. auf. Der grarrmatische Wechsel entsteht aus dem Starnmauslaut im Pra¨t. PI. und Part. Pra¨t bei germ. starken Verben. So werden die germ. starker Verben aus nhd. ‘leiden, schneiden, sieden, ziehen, erkiesen, sein’ von ihren idg. Wurzeln, *leit(h), *sneit, *seut, *deuk, *geus, *ues. gebildet. Die durch die germ. Lautverschiebung entstandenen germ. starken Verben aus dem Ablaut der idg. 6 Wurzeln und deren germ, ahd., mhd grammatischen Wechsel sind folgende: Inf. Pra¨t. Sg. Pra¨t Pl. Part. Pra¨t. idg. *leit(h); germ. *li an *lai *li um *li an germ. *li an *lai *lidum spa¨ter -d- *lidan spa¨ter -d- ahd lidan leid litum gilitan mhd liden leit liten geliten idg. *sneit; germ. *sni an *snai *sni um *sni an germ. *sni an *snai *snicdum spa¨ter -d - ~snidan spa¨ter -d- ahd snidan sneid snitum gisnitan mhd snider sneit sniten gesniten idg. *seut; germ. *seo an *sau *su um *so an germ. *seo an *sau *sudum spa¨ter -d- *sodan spa¨ter -d- ahd. siodan so¨d suturn gisotan mhd. sieden so¨t suten gesoten idg. *deuk; germ. *teaχan *tauχ *tuχum *toχan germ. *teoχan *tauχ *tugum spa¨ter -g- *togan spa¨ter -g- ahd ziohan zo¨h zugum gizogan mhd. ziehen zo ̄ch zugen gezogen idg. *g^eus; germ. *keosan *kaus *kusum *kosan germ. *keosan *kaus *kururn *koran ahd kiosan ko ̄s kurum gikoran mhd kiesen ko ̄s kurn gekorn idg. *ues; germ. *wesan *was *wa ̄sum *wesan germ. *wesan *was *wa ̄num *weran ahd. wesan was wa ̄rum *giweran(fehlt) mhd. wesen was wa ̄ren gewesen($lt;ahd. wesen) Aber im Nhd. verschmelzen die mhd. 2 Pra¨teritumformen, d h. Pra¨t Sg. und Pra¨t. Pl. zu Pra¨t. Sg. oder Pra¨t. Pl. nach der Klasse der Verben. Nhd. ‘leiden, schneiden undl sein’ (mhd. wesen geho¨rte zur e-Reihe 5) aus der e-Reihe 1 und der e-Reihe 5 verschmelzen zu Pra¨t. Pl. Nhd. ‘sieden, ziehen, erkiesen’ aus der e-Reihe 2 werden zu Pra¨t. Sg. So wird der Starnmauslaut t im Pra¨t. und Part. Pra¨t. im nhd ‘leiden, schneiden, sieden’ wegen der Kurz-vokale im Stamm verdoppelt, d. h. ‘leiden-lift-gelitten, schneidenschnitt-geschnitten, sieden-soft-gesotten’. Der Stamrnauslaut g im Pra¨t. in nhd. ‘ziehen’ wird durch Systemzwang zur Formvereinheitlichung vom Pra¨t. Pl. im Mhd. assimiliert. Dadurch bildet sich nhd. ‘ziehen-zog-gewgen’. Der Stammauslaut r im Pra¨t. in nhd. ‘erkiesen’ wird vorn Pra¨t. Pl. im Mhd. assimiliert. So bildet sich ‘erkiesen-erkor-erkoren’. Schließlich wird im Nhd. mhd. ‘wesen’ durch ’‘rein’ ersetzt, und das Pra¨t und das Part. Pra¨t im Nhd. wird vom mhd. Pra¨t. P1. assimiliert. Nhd. Part. Pra¨t. ‘gewesen’ entsteht aus mhd. Inf. ‘wesen’. Daraus leitet sich nhd. ‘seinwar-gewesen’ ab.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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