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18.97.14.88
18.97.14.88
동독 시기 브레히트의 연극작업 1 - 베를리너 앙상블 연출작업 , <억척어멈> 과 <가정교사> (1948-1950)
Brechts Theaterarbeit am Berliner Ensemble anhand der Stucke " Mutter Courage " und " Hofmeister " 1948-50
이상면 ( Sang Myon Lee )
독어독문학 vol. 59 95-116(22pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001135503

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte Brecht nach Ost-Berlin in der Sovietischen Besatzungszone zuru¨ck und hatte dort hauptsa¨chlich als Regisseur bis zu seinem Tode (1948-56) gearbeitet Am Berliner Ensemble hatte Brecht erstmals Gelegenheit, sein $quot;episches Theater$quot; auszuprobieren, indern er seine Dramen aus der Exilzeit und $quot;bearbeiteten$quot; Dramen anderer Autoren inszenierte. Aber Brechts Arbeit in der Ost Berliner Zeit ist der koreanischen Germanistik u¨berhaupt kaum bekannt. Nicht nur wegen ihres Desinberessement fu¨r Theater, sondem auch wohl wegen des Widerwilles gegen den Sozialismus wurde $quot;Brecht in der Ex-DDR$quot; nicht untersucht. Bei dieser Arbeit handelt es sich darum, Bnechts Theatearbeit in Ostßerlin, seine lnszenierung der $quot;Mutter Courage und ihre Kinder$quot; und Bearbeitung des $quot;Hofmeister$quot; von J. M. R Lenz zu analysieren. In der $quot;Mutter Courage$quot;-Inszenierung hatte Brecht mit Erich Engel (der Regisseur der $quot;Dreigroschenoper$quot;-Urauffu¨hrung in Berlin 1928) versucht, den Zuschauer auf die Verbundenheit des Kriegs mit dem Gescha¨ft hinzuweisen und das Volk hierdurch als Opfer zu zeigen. Fu¨r die Vermittlung des $quot;Lehrhaftes$quot; waren die $quot;epischen$quot; Spielweisen eigebaut, sowohl wie Songs und perso¨nliche Kommentare, die den szenischen Verlauf unterbrechen, a1s auch in der schauspielerischen Darstellung, die die Einfu¨hlung des Zuschauers mit den Figuren verhindern. Trotz des grossen Erfolgs der Auffu¨hrung brach der Kritiker-Streit wegen des $quot;epischen` Theater aus. In der Debatte ging es vor allem um das $quot;epische$quot; Theater Brechts. Fritz Erpenbeck, der zur marxistisch-leninistischen Position geho¨rbe und auf Lukacs` a¨sthetischen Theorie beruhte, betrachtete die Auffu¨hrung vielmehr als $quot;dramatisches$quot; Theater denn als $quot;episches$quot; und warf sie mit dem Formel $quot;Dekadenz$quot; vor. Hingegen verteidigten Herbert Ihering, Paul Rilla und Wolfgang Harich aus der progressiv-sozialistischen Position Brechts $quot;episches$quot; Theater; Harich konstatierte Unterschiede zwischen Brechts Theater und dem westlichen, bu¨rgerlichen Theater, und er widersprach Erpenbecks $quot;Dekadenz$quot;-Begriff. Dieser Kritiker-Streit erinnerte sich an die $quot;Expressionismus$quot;-Debatte in den dreißiger Jahren, die in der Moskauer Zeitsdirift $quot;Das Wort$quot; zwischen Brecht und Luka´cs entwickelt wurde. Ausserdem war die $quot;Mutter Courage$quot;-Auffuhrung umstritten: Denn sie wich vom Theater des sozialistischen Realismus ab, das auf Stanislawskis Theorie basiert, und Brechts $quot;negatives$quot; Theater entha¨lt keine optimistische Vision des Sozialismus, sondem vielmehr $quot;graue, du¨stere To¨ne$quot;. Im $quot;Hofmeister$quot;-Drama von J. M. R. Lenz bemerkte Brecht die Urspru¨nge der $quot;deutschen Misere$quot; in der modernen deutschen Geschichte, und durch die Bearbeitung versuchte er, den $quot;Knechtsinn$quot; der konservativen deutschen Intellektuelle erkennbar zu machen. Brechts Bearbeitung lag vor allem darin, die Figuren umzugestalten, Szenen zu rekonstruieren und soziale, wirtschaftliche Bezu¨ge des Werkes einzubauen, damit das bearbeitete Werk nicht auf der individuellen Dimension, sondem auf der sozialen verstanden wird. Mit Caspar Neher fu¨hrte Brecht Regie, und die Auffu¨hrung bedeutete nicht nur Erfolg fu¨r den Schriftsteller Brecht, sondern auch fu¨r den Regisseur Brecht.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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