In dieser Arbeit wird versucht, Max Frischs Roman 『Die Schwierig oder J` adore ce qui me bru^le』 zu analysieren und zwar im Hinblick auf die bekannte Ku¨nstler Bu¨ger-Problematik Max Frisch ist sich durchaus der literarischen Tradition dieser Problematik bewußt, die in diesem Zusammenhang zuru¨ck zu Thomas Manns 『Tonio Kro¨ger』 und Gottfried Kellers 『Gru¨nen Heinrich』 hinfu¨hrt. Bei der exem plarischen Textanlyse wird deutlich, wie sich Frisch these literarische Tradition in seinem Roman aneignet und ihr seine eigene Farbe zu geben weiß. Sowohl die Welt des Ku¨nstlers wie die des Bu¨rgers werden in diesem Roman Gegenstand der Kritik, aber finden auch in ihren jeweiligen Werten durchaus Anerkennung. In dieser Hinsicht ist Frisch ein guter Schu¨ler von Thomas Mann. Er scha¨tzt, wie er bekennt, den Wert der literarischen Waffe `Ironie` und ist schon in diesem Fru¨hwerk ein Meisber der Ironie. In diesem Roman steht aber neben der Ironie der vielgelobte, $quot;einzigartige Lyrismus$quot; von Max Frisch. Der Herbst als Sinnbild der $quot;Verga¨ngnis$quot; und des Lebens u¨berhaupt findet hier sprachlich meisterhafte Formulierungen, die der Autor spa¨ter in seinen andern Werken selber zitiert. U¨berhaupt finden sich in diesem Fru¨hwerk manche Vorzeichen, die auf seine spa¨teren und reiferen Werke hinweisen. So finden wit bier z. B. schon erste Spuren seines beru¨hmten $quot;Bildnisgedankens$quot;. Sowohl in der Thematik wie in der erza¨hlerischen Kunst ist dieser Roman ein gelungenes Fru¨hwerk.