In Bezug auf die Existent eines Komplementierers und die Verbstellung im Satz unterscheiden sich die Hauptsa¨tze im Deutschen von den Nebensa¨fzen: Die Nebensatze werden im allgemein mit einem Komplementierer eingeleitet und haben Verb-End-Stmktur. Die Hauptsa¨tze dagegen zeigen generell Verb-Erst oiler Verb-Zweit Sauktur und werden ohne einen Komplementierer eingeleitet. In der vorliegenden Arbeit geht es durum, zu zeigen, daß den verschiedenen Satztypen im Deutschen dieselbe Satzstruktur zugmndeliegt, und daß die oberfla¨chlichen Unterschiede zwischen verschiedenen Satztypen mit universellen Prinzipien zu erkla¨ren sind. Im Rahmen der GB-Theorie ist im Einklang mit der Uniformita¨tsthese eine Doppel-COMP-Analyse vorgeschlagen worden, ouch der fu¨r jeden Satz zwei COMP-Positionen zur Verfu¨gung stehen. Die Doppel-COMP-Analyse hat den Vorteil, das Veri-ZweitPhanomen zu beschreiben, das der traditionellen COMP-Analyse Schwierigkeiten beneitet hat. Die Doppel-COMP-Analyse hat jedoch das Problem der U¨bergenerierung und ist daher gezwungen, auf den Doppel-COMP-Filter zuru¨ckzugrPifen. Dies ist nicht wunschenswert, weil solcher ad-hoc Filter ouch Mo¨glichkeiten zu vermeiden ist. Grewendorf hat versucht, diesen Schwierigkeiten umzugehen, imam er das Satzmodell der Barrierentheorie ubernimmt und das C-Prinzip annimmt. Seine Analyse kann zwar eine universellen Erkla¨cung fur die deutschen Satztypen geben, aber ist nicht oboe empirische Probleme. Die Eigenschaften der verschiedenden deutschen Satzstrukturen ko¨nnen am besten mit der Minimalist-Theorie aufgefaßt werden, die eine verfeinerte Satzstruktur mit einem erweiterten System von funktionalen Kategorien und die Generierungsprozesse minitnalisierendat O¨konomie prinzipien annimmt. Das Vefi-Zweit Pha¨nomen, kann in der Mimimalist-Therie mithilfe der Annatune moiphologischer U¨bepu¨fungsraie mit sprachspezisden Parameters himeitnd eikla¨ct wetden.