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심리언어학적 관점에서 살펴본 제2어습득자의 의사소통전략
Kommunikationsstrategie des L2-Erwerbers aus der psycholinguistischen Perspektive
김옥선 ( Ok Seon Kim )
독어독문학 vol. 56 277-296(20pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001136040

Die wissenschaftliche Diskussion der Probleme des Fremdsprachenunterrichts hat eine large Geschichte. Im Zentmm dieser Diskussion stand der Lemerfolg, der ha¨ufig an der Fehlezahl gemessen wurde. Ausgehend davon, daß das Etzielen des Lernerfolgs (d.h. der Fehlerneduktion bzw. Fehlerausmerzung) von geeigneten Lehrverfahren abha¨ngt, wurde auf die Lehre besonderes Gewicht gelegt. Die Akzentverchiebung in diesem Forschungsgebiet vollzog sich, indem spracherwerbstheoretische Gmndlagen entwickelt warden. Hierbei wird weniger nach dem ,Was`, ,Wie viel` oder ,Wie schnell` des Sprachlernens, sondern viel mehr nach dem ,Wie` des Spracherwerbs gefragt. Zu dieser relativ jungen Focschungsrichtung geho¨ren u.a die Sprachlehr-/-lemforschung und die Zweitsprachenerwerbsforschung. In den beiden Forschungsgebieten steht die Sprache des L2-Erwerbers (Interlanguage) im Mittelpunkt. Die Arbeit bescha¨ftigt sich schwerpunktma¨ßig mit der Interlanguage, insbesonders dem konlreten Sprachverhalten des L2-Erwerbers in der Kommunikation. Im ersten Abschnitt wird die Entstehung beider Forschungsrichtungen kurz beschrieben. Im zweiten Abschnitt wird auf die Interlanguage an Hand der Begriffe von Corder, Nemser und Selinker eingegangen. Die Zweitsprachenerwerbsforschung orientiert sich an der natu¨rlichen L2-Erwerbssituation, na¨mlich der Kontaktsituation, in der sich Nicht-Muttersprachler und Muttersprachler treffen und kommunizieren. Aus ihrer Beobachtung stellt sie fest, daß diese Kommunikation trotz alter Schwierigkeit erfolgreich verla¨uft/ verlaufen kann und daß der Nicht-Muttersprachler dabei auch sehr viel lemt/ lernen kann. Sie macht das zu einem ihrer Untersuchungsgegensta¨nde, indem sie mil großem Interesse der Frage nachgeht, welchen Einfluß das konlaete Sprachverhalten eines L2-Erwerbers auf semen L2-Erwerb hat. Je nach der Forschungsperspektive unterscheiden sich die Definitionen, mit deren Hilfe dieses Sprachverhalten beschrieben und erkla¨rt werden kann. Solche unklare Defuationen beeintra¨ chtigten den explanativen Wert dieses Untersuchungsgegenstands. Diese Aeit vemitt die fremdsprachenunterrichtliche Perspektive. Dementsprechend wird dasjenige Sprachverhalten, das vom L2-Erwerber selbst beeinflußbar und damit lehrbar ist, als , Strategie` definiert. Strategie la¨ßt sich nach ihrem Ziel wiederum in zwei Unterbegriffe, na¨mlich ,Lemstrategie` und ,Kommunikationssh ategie` unterteilen. Im dritten Abschnitt bescha¨ftigt sich die Arbeit mit der Kommunikationsstrategie. Dazu wird ein Ansatz von Faerch/Kasper vorgestellt. Diese Auswahl ist aus zwei wichtigen Gu¨in den getroffen worden. Ihr Ansatz ist zum einen psychoGnguistisch orientiert, so daß die Definition von ,Strategie` im Rahmen des generellen Sprachproduktions-/-rezeptionsmodells in der Kommunikation lokalissiert ist. Zum underen ist dieser Ansatz insofern wichtig, als er sich mit dem L2-Erwerb als ein kreativer Prozeß des Hypothesenbildens und-testens sehr gut verbinden la¨ßt.. Zum Schluß wird kurz beschrieben, welche didaktischen Implikationen dieser Ansatz dem Fremdsprachenunte richt bietet.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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