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자연형태론의 관점에서 살펴본 독어 강섭화동사의 약섭화로의 전이 동인
Der Ubertritt der starken Verben in die schwache Flexionsklasse im Lichte der Naturlichkeitstheorie
김재명 ( Jai Myoung Kim )
독어독문학 53권 386-413(28pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001136151

Die vorliegende Arbeit versucht, im Lichte der Naturlichkeitstheorie, besonders mit den theoretischen Konzepten von Mayerthaler (1981) und Wurzel (1984a), innere Treibkra¨fte des U¨bertritts der starken Verben in die schwache F1exionsklasse aufzudecken. ` Als natu¨rlich$quot; bezeichnet Mayerthaler einen morphologischen Prozeß, der gegenu¨ber Sprachwandel relativ resistent ist oder durch Sprachwandel ha¨ufig entsteht und wenn er im Spracherwerb relativ fru¨h erworben wird. Natu¨rlichkeit fungiert fu¨r ihn als ein Bewertungspra¨dikat f¨ur grammatische Erscheinungen. In natu¨rlichen Sprachen vorkommende grammatische Stmkturen und Prozesse sind nicht gleichwertig, sie unterscheiden sich in ihrem Status. Natu¨rlichkeit ist dabei immer ein relatives Pha¨nomen: in Prozeß ist naturlich$quot; bedeutet in Prozeß X ist relativ natarlicher als ein Prozeß Y$quot;. Der Begriff ,,Natu¨rlichkeit$quot; ist nach Mayerthaler dem der arkiertheit$quot; diametral entgegengesetzt zugeordnet. Eine Struktur ist umso natu¨rlicher, je weniger marldert sie ist und umgekehrt. Mayerthaler geht davon aus, daß morphologische Kategorien in unterschiedlicher Weise semantisch markiert sind, vgl. Sg. - Pl., Nom. - Akk., Pra¨s. - Pra¨t., Ind. - Konj., wobei die unmarkierten Kategorien jeweils prototypische Sprechereigenschaften spiegeln und daß sie noch demenstsprechend symbolisiert werden. Aus den Grunden der Perzeption werden normalerweise solche Paradigmen bevorzugt werden, die nach dem Prinzip ine Form$quot;, d.h. den Kriterien der Unifomtita¨t und der Transparent entsprechend, aufgebaut sind und noch die Paradigmen, bei denen konstuktioneller Ikonismus vorliegt: Was semantisch eter$quot; ist, wird durch ein eter$quot; an formalen Mitteln symbolisert. Der morphologische Wandel verla¨uft in Richtung von meter Markiertheit/weniger Natu¨rlichkeit zu weniger Markiertheit/mehr Natu¨rlichkeit. Natu¨rlicher morphologischer Wandel ist ein Wandel, der dem ,,markiert $gt; unmarkiert$quot; gehorcht. Bei alien innermorphologischen Vera¨nderungen, in denen eine sta¨rker und eine schwa¨cher markierte Form miteinander konkurrieren, obsiegt die weniger markierte Form. Wurzel verwendet f¨ur die auf das einzelsprachliche System bezogene Natu¨rlichkeit den Begriff ,,normal$quot;, wa¨hrend er universelle Pha¨nome, wie z.B. die semiotischen Prinzipien des Ikonismus bei Mayerthaler, als ,,natu¨rlich$quot; bezeichnet. Die zwei Faktoren, die nun innerhalb eines einzelsprachlichen morpholoigschen Systems die Nonnalitat bestimmen, sind nach Wurzel die Systemangemessenheit und die Flexionsklassenstabilita¨t. Die Systemangemessenheit morphologischer Erscheinungen bemißt sich am u¨bereinstimmungsgrad mit den systemdefinierenden Struktureigenschaften. Die Sprecher empfinden systemangemessene morphologische Strukturen als normal, nichtsystemangemessene als meter oiler weniger unnormal. Daher tendieren die Strukturzu¨ge zum Abbau, die nicht systemangemessen sind, sondern das System belasten oiler verkomplizieren. Die Zuordnung eines Wortes zu einer be9timmten Flexionsklasse ist abha¨ngig von den Flexionsklassenmerkmalen. Sie beruhen entweder auf außermorphologischen oiler auf morphologischen Eigenschaften des betreffenden Wortes und weisen dem Wort die f¨ur es geltenden morphologischen Flexionsregeln zu. Den Pra¨missen der natu¨rlichen Morphologie entsprechend wird instabile Flexionsklasse mit weniger Anzahl von Wo¨rtern durch den U¨bergang der ihnen zugeho¨rigen Wo¨rter in die jeweilige konkurriernde stabile Fleidonsklasse mit großer Anzahl von Wo¨rtern getilgt. Durch die phonolgogische Schwa¨chung der unbetonten Endsilbenvokale im Mhd. zu ,,-en [- n]$quot; werden die Unterschiede zwischen drei schwachen Fleiomcionsklassen im wesentlichen beseitigt und dabei entsteht eine einheitliche Fleacionsklasse mit t-Pra¨teritalbildung, der eine gauze Gruppe von Klassen mit Pra¨teritalbildung durch Ablaut gegenu¨bersteht. Die schwachen Kla

[자료제공 : 네이버학술정보]
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