In der vorliegenden Arbeit wird die Aktivita¨t der to-Verrbaladjektiva untersucht, die von germ. Pra¨teritopra¨sentia und schwundstufigen jan-Verben abgeleitet sind. Bei der Untersuchung stellt es sich heraus, daß bei den obengenannten Verben eine auffallende U¨bereinstimmung zwischen dem schwachen Pra¨teritum und dem to-Adj besteht. Es ist daher angebracht, unter dem morphologischen, semantischen Aspekt das to-Adj diachronisch zu untersuchen. Das to-Adj hat die idg. Endbetonung und die schwundstufige Wurzel und gilt als ein selbsta¨ndiges Adjektiv, nicht als ein passives Partizip Pra¨teritum. Die Pra¨teritoprasentia, die zwar formal auf dem idg. Perfekt beruhen, dru¨cken persongebundene Qualita¨ten der Gefu¨hls-, Sinnes- und Verstandesspha¨re aus. Sie Bind also medialzusta¨ndlich oder medialpassivisch. Nach Hermodssons Bestimmungen Bind sie alle intransitiv. Die Verbaladjektiva, die von Intransitiven abgeleitet Bind, haben aktive Bedeutung. Die prima¨ren jan-Verben, die durch die Pra¨sensbildung auf je/jo- in spa¨tidg. Zeit gebildet sind und eine schwundstufige Wurzel enthalten, bilden ein schwaches Pra¨teritum, weil sie ihre abnormen Ablautverha¨ltnisse zum U¨bernitt in die schwache Konjugation fu¨hrten. Ihrem urspru¨nglichen Charakter nach sind sie intransitive, subjektbezogene Verben. Spa¨ter in germanischer Zeit sind einige von ihnen als relative Verben mit einem erzeugten Objekt oder einem Gegenstand verbunden. Die to-Verbaladjektiva, die von ihnen abgeleitet sind, haben auch eine aktive Bedeutung. Dann sind die to-Verbaladjektiva, die von den beiden Gruppen abgeleitet sind, alle aktiv. Nur ein aktives to-Adj kann die Grundlage des aktiven, schwachen Pra¨teritums bilden.