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베르톨트 브레히트의 언어
Sprachkritik und gestische Sprache Bertolt Brechts
이승진 ( Seung Jin Lee )
독어독문학 vol. 53 223-260(38pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001136217

Unser Denken, unsere Vernunft eoistiert gar nicht so unabha¨ngig von der Sprache. Sie ist jedoch ein unvollkommenes, subjektives Kognitionsmittel, das nur die relative Realita¨tserkenntnis erlaubt. Diese Refleon u¨ber die Relativitat der sprachlichen Erkenntnis 1a¨ßt uns in den Sprachpessimismus geraten, wie ihn Nietzsche und Hofmannsthal vertreten. Im Gegensatz zu dieser subjektivistischen Sprachkritik, die versucht, den Grund des Defizites der Erkenntnis in der Sprache zu finden, handelt es sich im dialektischen Materialismus hauptsa¨chlich um das Objekt, das gegenuber dem erkennenden Subjekt prima¨r bleibt und ihm nur eine unvollkommene Erkenntnis erlaubt. Brecht spricht an vielen Stellen von diesem Grundgedanke des Materialismus, z.B.: s ist die gauze Welt, die ein Bild erzeugt, aber das Bild erfaßt nicht die gauze Welt.$quot; Diese materialistische Erkenntnistheorie, nach der die objektive Wirklichkeit noch nicht erkannt wird, aber erkannt werden kann, wird im adener Lehrstu¨ck vom Einversta¨ndnis$quot; literarisch gestaltet. Brecht sieht auch die Relativita¨t der sprachlichen Bezeichnung und von ihm verschuldete Schwierigkeit des Schreibens. Durch seine Anna¨hrung an die Materialistische Dialektik fa¨llt er jedoch nicht in den Sprachpessimismus und ehrt alle Versuche ab, die Moglichkeiten von Realitatserkenntnissen subjektiv einzuschranken$quot;. Er sucht vielmehr einen Ausweg, indem er die Abha¨ngigkeit der Sprache von der Ideologie verdeutlicht. In Deutschland enter Nationalsozialismus erfa¨hrt Brecht, daß die Sprache in ihrer ideologischen Verwendung die Wirklichkeit verstellt. Er fmdet m die faschistischen Staaten eine enorme, dichte Mauer von Geschwa¨tz, Geschmier, abgestandener Philosophie [...], hinter der die Gescha¨fte geta¨tigt werden.$quot; Brechts Sprachkritik greift deswegen these ernebelungstechnik$quot; der Nazi-Sprache an und versucht, die durch sie verdeckte Wirklichkeit ichtbar$quot; zu machen. Von der Sprachkritik geht sprachliche Bemu¨hung Brechts einen Schritt weiter: In Verbindung mit dem Realismus sucht er die der Wirklichkeit ngemessene$quot; Sprache, die sick immer dialektisch bewegt. Diese dialektische Sprache Boll die Wirklichkeit ,,vera¨nderbar$quot; ergreifen und so beschreiben. Die einzige Mo¨glichkeit zu diesem Zweck findet Brecht in dem Versuch, die im Gegensatz zueinander stehenden Widerspru¨che der Wirklichkeit zu entdecken und sie ,,sichtbar$quot; zu machen, die die Triebkraft ihrer dialektische Entwicklung ist. Die Sprache, die zu diesem Zweck dienen Boll, nennt er die ,,gestische Sprache$quot;. Mit der ,,gestischen Sprache$quot; bemu¨ht sich Brecht den ,,Gestus$quot; der Wirklichkeit, d.h. die intersubjektiven Beziehungen zwischen Menschen innerhalb einer Gesellschaft zum Ausdruck zu bringen. Solche Sprache versteht er als erhalten$quot;. So gesehen ist die estische Sprache als Verhalten$quot; ist der $quot;materialistisch[er] Begriff, der den der ,Verha¨ltnisse` mit impliziert.$quot; Wenn ein Leser oder Zuschauer die Verha¨ltnisse der Gesellschaft, die durch ihre Widerspru¨che immer in Bewegung steht, erkennt, kann er sich selbst und die gesellschaftliche Wirklichkeit eranderbar$quot; ergreifen. Dies fahrt ihn dazu, durch die menschliche Praxis in der realm, außerliterarischen Welt diese Vera¨nderung durchzusetzen. In diesem Sinne kann Brecht so aussprechen: ,,Schon im Reden a¨nderst du, Redender, dich und es a¨ndert sich das, woru¨ber du redest.$quot; Diese` gestische Sprache$quot; wird in semen Stu¨cken und in vielen seiner lyrischen Werken verwendet und diem zur realistischen Darstellung der Wirklichkeit.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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