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브레히트 드라마에 나타난 여성상
Die Frauengestalten in Brechts Dramen
윤시향 ( Si Hyang Yoon )
독어독문학 53권 183-222(40pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001136222

In Bertolt Brechts Dramen spielen die Frauen eine wichtige Rolle. Sie ko¨nnen in drei verschiedene Gestalten, na¨mlich Mutter, Huren, Jungfrauen eingeteilt werden. Die erste Gruppe, Die Mu¨tter, sind fast alle am Anfang unaufgekla¨rte, einfache Frauen. In ie Mutter$quot;, die Brecht aus Gorki`s Roman dramatisiert hatte, ist Pelegea Wlasowa, Witwe und Mutter eines Arbeiters, also eine zweifach Ausgebeutete : als Angeho¨rige der Arbeiterklasse ein erstes Mal, als Frau und Mutter ein zweites Mal. Aber sie begreift nach und nach die Realitat und gelangt zur Einsicht. Brechts Intention ist ein soziologisches Experiment u¨ber die Revolutionierung der Mutter. In ,,Der Kaukasische Kreiderkreis$quot; flieht die Magd Grusche mi dem verlassenen Kind des Gouvemeurs Michel unter Gefahr ihres Lebens und nimmt es schließ1ich als Sohn an. Die Mutterschaft Grusches entsteht nicht aus mu¨tterlichen Gefu¨hlen f¨ur das Kind, sondern aus ihrer Zusammengeho¨rigkeit und ihrer gegenseitigen Abha¨ngigkeit. Auf der underen Seite, lebt utter Courage$quot; sta¨ndig in der Spannung zwischen Ha¨ndler-und Muttertum. Ihr Gescha¨ft mit dem Krieg ha¨lt sie fu¨r den richtigen Weg, sich und ihre Kinder durch den Krieg zu bringen. Aber die Courage verliert alle drei Kinder, wa¨hrend sie mit ihrem Handel bescha¨ftigt ist. Und ,,Frau Carrar$quot; nimmt als literarische Figur eine Zwischenstellung zwischen den beiden Mu¨ttem. Sie ist a¨hnlich wie die Courage, weil sie den Krieg von sick und ihren Kindern femhalten will, aber nachdem ihr Sohn geto¨tet wurde, gewinnt sie schließfich die Erkenntnis daß sie gegen Gewalt kampfen muß. Von diesem Gesichtpunkt aus gesehen, unterscheidet Brecht die Mu¨tter nach biologischen und soziologischen Kriterien. Zum zweiten Typ geho¨ren die Huren, die die am sta¨rksten vemachla¨ssigten Personen in der Gesellschaft sind. Das Dimenmotiv taucht bei Brecht schon fru¨h auf und ist von Anfang an stark gesellschaftskritisch. Die Dime ist Prototyp der kapitalischen Verdinglichung : f¨ur sie wind der eigene Ko¨rper zur Ware. Huren bei Brecht sind zum einen die sensibel gezeichnete Opfer der Ma¨nnerwelt, zum underen, in den fru¨hen Stu¨cken, das ho¨hnische Echo auf die sogenannte ansta¨ndige Frau. Zum Beispiel muß sich die Prostituierte Shen Te in er gute Mensch von Sezuan$quot; als unerbittlicher Shui Ta verkleiden, um zu aberleben. Und Nanna Callas in ie Rundko¨pfe und die Spitzkopfe$quot; muß an Stelle der Schwester des Pachtherren Isabella zum Wa¨chter gehen, um sich scha¨nden zu lassen. Als die Beispiele des letzten Type kann man die Jungfrauen in ie heilige Johanna der Schlachtho¨fe$quot; anfu¨hren. Das Thema der Jeanne d`Arc bei Brecht ist eine eindeutige Parodie der deutschen HIassik, besonders Anti-Haltung gegen Schiller. In den Schlachtho¨fen von Chicago glaubt das Heilsarmeema¨dchen Johanna an die Gewaltlosigkeit und die Mo¨glichkeit einer Vera¨nderung der Welt durch das Vorbild des Guten Menschen, aber am Ende erfa¨hrt sie, s hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht.$quot; Auch die patriotische Tat der Simone Machard wird verhindert durch die Denunziation ihres eigenen Volkes. Wie dargestellt wurde, stehen die Frauen in Brechts Dramen in Verbindung mit der Gesellschaft und wirtschaftlichen Situation und ihre Schicksal werden nicht aus perso¨nfichen, psychologischen Verha¨ltrussen interpretiert. Brechts Frauen sind besonders an sozialen und politischen Problemen interessiert. Alle aber bewegen ebenso rein menschliche Belange, und sind keine Stereotypen. Die Mehrwertigkeit der dramatischen Figuren in Brechts Dramen erwa¨chst aus dialektischen Wandlungen, aus der Veranderlichkeit der zwischenmenschlichen Situation.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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