In der vorliegenden Arbeit gent es um die Eigentu¨mlichkeit der Sprache in der Sprachbeschreibung. dabei steht die Wortartenlehre im Vordergrund. Zuna¨chst wurde die Entstehungsgeschichte der europaeischen Wortartenlehre vorgestellt, die meist auf die griechische Sprache zurifckgefuehrt werden kann. Diese Wortattenlehre ist deshalb problematisch, weil dabei nicht die Eigentuemlichkeit jeder Sprache bemecksichtigt wind. In dieser griechischen Crammatik und ihrer Ternu¨nologie wind fast alles Spezifische einer natu¨rlichen Sprache vergessen. Wenn man aber die Sprachen nxh der Eigentu¨mlichkeit und Individualita¨t erforschen und beschreiben will, braucht man einen neuen Ansatz, der mehr die Unterschiede in einer Sprache als die Universalita¨t betont. Ich sehe diesen Ansatz in der Sprachauffassung W.v. Humboldts(1767-1835) und in der L.Weisgerberschen(1899-1985) Humboldt-Renaissance. In diesem Zusammenhang moechte ich die Humboldt-Weisgerbersche Sprachauffassung vorstellen. Daran anschließend fu¨hre ich die Wortartenlehre Weisgerbers ein, wie man am Beispiel der Wortarten eine Sprache nach ihrer Eigentu¨mlichkeit untersucht und beschreibt. Hierbei stellt sich die Frage danach, ob das Koreanische auch in diesem Ansatz neu beschrieben werden kann oder soll.