Koreanisch und Deutsch gehen undere Wege beim Enkodieren der Informationen ber Kasus und Tempus. Im Koreanischen werden die Informationen durch Hinzufu¨gen der einschla¨gigen Morpheme an den Nomina und Verbsta¨mmmen ausgedru¨ckt. Im Deutschen hingegen werden sie u¨ber Flexion zum Ausdruck gebracht. Damit trotz dieser Unterschiede eine maschinelle U¨bersetzung zwischen beiden Sprachen moglich ist, muß man die Forschungsergebnisse der Universalgrammatiker der Chomsky-Schule nutzbar machen. In dieser Abhandlung wird ein experimentelles Maschinelles U¨bersetzungssystem Koreanisch-Deutsch dargestellt, das als ein interlinguales Modell konzipiert ist und u¨ber eine sprachuniverselle syntaktische Struktur verfiigk Das U¨bersetzungssystem ist lediglich in der Lage, ein Fragment, na¨mlich die Gmndkonstruktion des Koreanischen, ins Deutsche zu u¨bersetzen und die Koordinationskonstruktion des Koreanischen in die interlinguale Repra¨sentation zu tranferieren.