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독어에 있어서 외래어 개념
Der Fremdwortbegriff in der deutschen Sprache
최경은 ( Kaung Eun Choi )
독어독문학 52권 403-426(24pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001136373

Diese Arbeit geht davon aus, daß Fremdworter im Deutschen in zu großer Anzahl vorhanden Bind. Ich mo¨chte die Frage stellen, ob das Deutsche wirklich ein U¨bermaß an Fremdwo¨rtern hat, dean das Englische oar das Franzo¨sische entha¨lt offensichtlich mehr `Fremdwo¨rter` als das Deutsche. Woher kommt diese oben genannte Vorstellung? Ich denke, daß dieser Ansicht der vielschichtige Begriff vom Fremdwort zugrunde liegt. Im vorliegenden Aufsatz habe ich dargelegt, wiedas Fremdwort im Deutschen akzeptiert und definiert werdenkann. Zuna¨chst habe ich die Geschichte des Fremdwortes und Lehnwortes im Deutschen behandelt . Der Begriff `Fremdwort` hat antike Wurzeln, er laßt sich auf den Begriff der `verba peregrina als Verstoß gegen die Reinheit zuru¨ckzuftihren, der in der antiken Theorie der Rhetorik eine Rolle spieite. In der deutschen Sprache wurde der Begriff der `verba peregrina` zuna¨chst in Form einer Lehnu¨bersetzung verwendet . Dann wurde die Zusammensetzung `Fremd-Wort` gepragt, und zwar 1815 vom Philosophen und Puristen K.C.F. Krause. Die Bezeichnung wurde durch den Schriftsteller Jean Paul allgemein verbreitet. Allma¨hlich setzte sich f¨ur solche Entlehnungen, die sick in Lautung, Orthographie und Flexion in das graphemische bzw . morphophonemische System der deutschen Sprache eingefugten, die Bezeichnung Lehnwort durch. H. Ebel hat diesen Terminus 1856 erstmals verwendet. Der Begriff des Lehnwortes wurde dann durch Jakob Grimm weiterentwickelt. Nach den ga¨ngigen linguistischen Wo¨rterbu¨chem ist ein Fremdwort ein aus einer fremden Sprache u¨bernommes Wort, das in Schriftbild und/oder Lautung dem Deutschen noch nicht oder nur teilweise angeglichen ist. Die wesentlichen Merkmale sind demnach zum einen fremdsprachliche Herkunft, zum underen im Unterschied zum Lehnwort - Mangel an formaler Assimilation. In der Untersuchung zeigt sich aber, daß diese zwei Hauptmerkmale des Fremdwortes modifiziert werden mu¨ssen. Denn es gibt Fremdwo¨rter , die nicht aus Fremdsprachen kommen, oder die sich von der Form des Deutschen gar nicht unterscheiden. Die Wo¨rter, die aus fremden und einheimischen Konstituenten gebildet Bind (Bog. Hybridbildungen), Bowie solche, die im Deutschen erst aus fremden Konstituenten gebildet werden, za¨hlen zu den Bog. Fremdwo¨rtem. Die Ma¨ngel an formaler Assimilation des Fremdwortes ko¨nnen auf verschiedene Weise betrachtet werden. Sprachwissenschaftler verwiesen auf folgende fremdsprachliche Merkmale, na¨mlich orthographische, phonologischphonetische, grammatisch-morphematische, semantisch-lexikalische Merkmale. Es gibt jedoch zahlreiche Wo¨rter, die nicht zu dieser Kategorie geho¨ren und dennoch allgemein als Fremdwort bestimmt werden. In diesen Wo¨rtern scheinen formalgrammatisch-semantische Betrachtungen zur Bestimmung des Fremdwortes nicht geeignet. Also die Wo¨rter, die nach fremdsprachlichem Wissen, ihrer Ungela¨ufigkeit, ihrem Entlehnungsalter und ihrer Vertrautheit dem Sprachteilhaber fremd sind, geho¨ren auch zu den Fremdwo¨rtem. Aus der Untersuchung ergibt sich, daß das Fremdwort im Deutschen zu vage und zu umfangreich definiert wird. Die Unklarheit des Begriffs vom Fremdwort verursacht die falsche Vorstellung, daß das Deutsche im Vergleich mit dem Englischen oder dem Franzosischen eine zu große Anzahl Fremdwo¨rter hat .

[자료제공 : 네이버학술정보]
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