18.97.14.82
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릴케의 자연관과 여인상
Rilkes Naturauffassung und seine Frauengestalt
조두환 ( Doo Hwan Cho )
독어독문학 vol. 52 115-137(23pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001136479

Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, eine Untersuchung und Erla¨uterung der Naturauffassung bei Rilke zu geben, deren Ansatzpunkt bis in die Gestalt der Frauen zurßckreicht, und die im Prinzip mit der umfassenden Kunstauffassung ihr Ende findet. Von seinem Leben her konnte man feststellen, daß selbst in seiner ma¨nnlich harten Haltung, auf Trost zu verzichten, noch ein weiblicher Wesenszug u¨berdeckt ist. Rilkes Begegnung mit der Frau ist sonderlich geartet. Sie entstammt einer befremdlichen Zugeho¨rigkeit zur Frau. Trotzdem ist es von der gesamten Rilkeforschung bisher nicht genug auf die mannigfachen A¨usserungen hingewiesen worden, in denen sich Rilke mit dem Wesen des Geschlechtlichen bescha¨ftigt. Seine Vorliebe fu¨r das Ma¨dchenhafte, die jungfra¨uliche Frau, die Mutter gewordene Frau, u.s.w. ra¨umt Rilke einen Rang in unmittelbarer Na¨he der Ku¨nstlers ein. Das Weibliche ist in diesem Zusammenhang das Heilige und das Scho¨pferische schlechthin geworden. Nach Rilke erfu¨llt sick die Frau im Kinde und Ma¨dchen. Sie nimmt ihr Ziel aus sich und stellt es mitten ins Leben heinein. Die oft genannten $quot;Großen Liebenden$quot; sind ihm die Vorbilder einer solchen Liebesweise. Sie sind die Frauen. Um die Weiblichkeit Rilkes richtig zu verstehen, ist es erforderlich, den in seiner dichterischen Welt verallgemeinerten Begriff der Natur neu zu durchdenken. Bei Rilke sind Natur und Frau eng miteinander verbunden. Die letzte Konsequenz der Einwirkung weiblicher Gedanken auf die Vorstellungen Rilkes trifft deshalb die Natur.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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