U¨ber Franz Kafka wird viel gesprochen und geschrieben. Trotzdem ist kaum jemand zu einem folgerichtigen Entschluß gekommen, weil Katkas eigene Welt weft u¨ber Zeit und Raum, Erfahrung und Vorstellung hinwegreicht und sich der Logik der Tatsachen nicht fu¨gt. Seine`innere Transzendenz` ist also im ganzen Werk immanent. Hier werden hauptsa¨chlich die autobiiographischen Werke Kafkas, 『Utteil』 und 『Brief an den Vater』, behandelt. Da kommt die Problematik des `Ich und Welt` deutlich zum Ausdruck. Kafkas Schreiben ist nichts underes als ein Versuch, seine `Selbstgrenze` zu u¨bersteigen und einen neuen Horizont seines Wesens zu ero^ffnen. In den oben genannten Werken sind vielerlei gemeinsame Elemente sichtbar. Erstens, a¨utobiographisch wird die asthetische Handlung dargestellt. Zweitens, das minderwertigkeitsgefu¨hl wurzelt fief im Spannungsfeld zwischen Vater und Sohn. Drittens, durch das Medium der Heirat wird nach einer Verknu¨pfung mit den underen bzw. der Gesellschaft getappt. Viertens, als `Kampf tritt der mu¨hselige Prozeß, aus dem `falschen Ich` das `echte ich` zu finden, in Erscheinung. Und fu¨nftens, das Bekenntnis der Liebe wird zut Lo^sung des internen Konflikts. Kurz, dabei handelt es sich um Verlust und Wiederherstellung der `eigentumlichen Identita¨t Kafkas`. Im Hinblick auf diese Aspekte ko^nnen wir den Schlussel zu seinem ra¨tselhafte `Labyrinth der Existenz` suchen. Einerseits will Katka von seiner heimat fortgehen und undererseits sich in der Heimat aufhalten. Das ist sein existentielles Paradox und zugleich bildet eine Spannungsstruktur der ganzen Geschichte. Hierbei herrschen na¨mlich dialektische Verha¨ltnisse zwischen Zentrifugalita¨t und Zentripedalita¨t, Dynamik und Statik. Aber schließlich u¨berwindet er mit seinem Liebesschwur dieses dualistischeWeltbild und damit seinen Komplex. Wir werden daru¨ber einig, daß Kaflca eine neue Heimat, ein`wahres Selbst` finder. $quot;Man muß in die Fremde gehen, um die Heimat, die man verlassen hat, zu finden.$quot; (Franz Katka)