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아도르노의 「예술 이론」 에 있어서 미메시스와 합리성의 변증법 - 원리 , 문제점 , 발전적 전개 가능성
Die Dialektik von Mimesis und Rationalitat in Adornos " Asthetischer Theorie "
문병호 ( Byeong Ho Mun )
독어독문학 vol. 50 225-247(23pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001136777

Im Kontext philosophischer A¨sthetik kann Adornos $quot;A¨sthetische Theorie$quot; zuna¨chst einmal als ein Versuch, bei dem es um eine kritische Synthesis der beiden großen A¨sthetiken, namlich der Kantischen FormA¨sthetik und der Hegelschen InhaltsA¨sthetik geht, gelesen werden. Die Forschungsgeschichte $quot;A¨sthetischer Theorie$quot; etwa seit der Mitte der 70er Jahre hat aber gezeigt, daLi die Dialektik von Mimesis und Rationalitat fur richtiges Verstandnis $quot;A¨sthetischer Theorie$quot; entscheidend ist, da jene Dialektik Adornos Konzept entspreche, eine Negativita¨tsa¨sthetu¨nden, die im Zusammenhang mit seiner Rekonstruktion der okzidentalen Zivilisationsgeschichte steht. Durch die weiteren und noch ausfu¨hrlicher vollzogenen lnterpretationen in den 80er Jahren stabilisiert sich die Erkenntnis, das allererste Prinzip, was fu¨r die theoretische Konstruktion $quot;A¨sthetischer Theorie$quot; konstitutiv ist, sei eben die Dialektik von Mimesis und Rationalita¨t, um so mehr. Keiner erhebt heute irgendwelche Einwa¨nde gegen diese Erkenntnis. Das Erkenntnisinteresse dieser Arbeit liegt abet nicht nut in einer bloßen Wiederholung der Interpretation der Dialektik von Mimesis und Rationalita¨t. Sie intendiert beides : Eine sich in alter Ku¨rze vollziehende Interpretation jener Dialektik und eine kritische Auseinandersetzung mit ihr. So versucht diese Arbeit zuna¨chst die Erkenntnis, daß die Dialektik von Mimesis und Rationalita¨t bei Adomo nut insofern plausibel interpretiert werden kann, als sie unter Einbeziehung in seine gesamte Denkwelt betrachtet wird, vor Augen zu fu¨hren. Aus diesem Grande wind die Genese der beiden Begriffe Mimesis und Rationalitt bei Adorno in seiner geschichtsphilosophischen, erkenntnis- und gesellschaftstheoretischen Sicht erlgutsrt. Anhand der so vollzogenen Analyse kann das Prinzip der Dialektik von Mimesis und Rationalitat `im nicht-a¨sthetischen Bereich` verdeutlicht werden. Am Ende des zweiten Kapitels wind auf die Entschlusselung der Dialektik von Mimesis und Rationalita¨t auf dem a¨sthetischen Gebiet eingegangen, bei der es sich danun handelt, wie Mimesis instrumentelle Rationalita¨t kritisiert und dadurch Mimesis im Sinne von einer Affinita¨t mit dem Gegenstand rettet, und wie rationale Verfahrensweise der Kunst Mimesis im Sinne von einer bloßen Mimikry kritisiert und rationale Rationalita¨t rettet. Diese Dialektik ist also bei Adomo das Bewegungsgesetz der Kunst, welches sie seit ihrer Entstehung im archaischen Ritual entfaltet. Indem Adorno diese Dialektik der geschichtlichen Bewegung der Kunst zugrunde legt, charakterisiert er die Geschichte der Kunst als $quot;unbewußte Geschichtsschreibung$quot;. Im letzten Kapitel werden die positiven Resultate, die Adomos Dialektik von Mimisis und Rationalita¨t kunsttheoretisch geleistet hat, und die problematischen Punkte, die aus Adornos einseitiger Betrachtungsweise der Gesellschaft als Inbegriff der instrumentellen Vernunft stammen, herausgearbeitet. Schließlich geht diese Arbeit auf eine kritische Auseinandersetzung mit der bei Adomo chrakteristischen Polarita¨t zwischen der Negativita¨t der Gesellschaft und a¨sthetischer Negativita¨t ein und versucht zu argumentieren, daß die Authebung jener Polarita¨t eine erfolgreiche Kla¨rung der Frage der Funktion und Wirkung der Kunst auf dem Gebiet der Produktionsa¨sthetik, die keine Kunsttheorie noch nicht plausibilisiert hat, ermo¨glichen kann.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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