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루카치 문예학의 관념론적 성격과 문제점
Idealistischer Charakter und Problematik von Lukacs' asthetischer Theorie
장순란 ( Soon Nan Chang )
독어독문학 45권 303-320(18pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001137103

Die bier vorliegende Arbeit ist entstanden aus meinem Interesse an materialistischer Theoriebildung auf dem Gebiet der Kunst-und Literaturtheorie. Dabei wird das Interesse auf die zwei zentralen Problemkreis gerichtet. -Wie steht kunst im sozialen, historischen Prozeß? -Was bedeutet das, wenn wir von Kunst als einer ideologischen Form oder gesellschaftlichen Bewußtseinseinsform sprechen? Innerhalb der Arbeit u¨ber die theoretischen Mo¨glichen der marxistischen A¨sthetik lassen sich zwei extrem entgegengesetzte Wege andeuten : Der eine fu¨hrt zur allma¨hlichen Dogmatisierung der Marxschen Theorie, insbsondere zur Ontologisierung des Basis-U¨berbau Schemas, und Kunst wird endlich als Ideologie und Ausarbeitung der Widerspiegelungthese begriffen. Der andere Weg fuhrt auf dem Gebiet der A¨sthetik zur Anerkennung einer Eigendynamik des U¨berbaus bis hin zur Anerkennung der Kunst als autonomer als Utopie interpretiert werden kann. Die zwei einander entgegengesetzten Denkimpulse in der marxistischen A¨sthetik lassen sich endlich auf Hegels Denkschema zuru¨ckfuhren, denn ”im Denken Hegels hier gleichermaßen relevant als Vollendung der klassischen deutschen A¨sthetik wie als Quelle materalistischer Ansa¨tzte finden sick nicht nur Grundlagen eines auf Kunst bezogenen Wahrheitsbegriffs, sondern zugleich der konkrete Zusammenhang von Kunst und Gesellschaft, mithin zentrale Kunstsoziologische Prolegomena.“ Es ist bekannt, daß die Denkform aus der Hegelschen idealistischen A¨sthetik aufgrund von deren fortdauernder Geltung heute immer noch in der Theoriebildung der materialistischer Kunsttheorie eine relevante Rolle spielt. Engels verweist auf die Widerspru¨che des ganzen Inhalts dea Hegelschen Systems und erkla¨rt, daß der positive Sinn der Marxschen Hegel-Aneignung gerade darin bestanden ha¨tte. ”die revolutionare Seite der Hegelschen Philosophie zu retten unter gleichzeitiger Deatruktion ihrer idealistischen Verbra¨mungen.“ Diesen Versuch unternimmt Luka´cs, indem er als Hegel-Marxist Hegelsche A¨sthetik als Grundlegung seiner am Marxismus orientierten Theorie anwendet. Im zweiten Kapitel wird das Wesensmerkmal der Kunst durch die Darstellung Hegels eigener Reftexion der a¨sthetischen Kategorien charakterisiert, wobei das Anliegen dieser Arbeit darin liegt, nachzudenken u¨ber die Frage, ob und in welcher Hinsicht Hegels A¨sthetik als philosophisches Modell einer marxistich fundierten Kunsttheorie interpretiert werden kann. Im dritten und vierten Kapitel wird durch die Betrachtung der Luka´cs’ a¨sthetischen Theorie die Grenzen und die Mo¨glichkeiten der idealistischen A¨sthetik fu¨r die materialistische Theoriebildung der Kunstsoziologie verfolgt, wobei die folgende These im Mittelpunkt der Betrachtung steht : Es la¨ßt sich feststellen, daß Luka´cs’ Realismustheorie auf seiner a¨sthetischen Theorie beruht, die man canter zwei Aspekten bestimmen kann. 1. Das Kunatwerk, das die objektive Wirklichkeit umgreift, wird als selbststa¨ndige Totalita¨t aufgefaßt. 2. Literatur bzw. Kunst ist der Bereich, in dem die Beschra¨nkung, der die menschliche Erkenntnis unterworfen ist, durchbrochen werden kann. ”Große Kunst“ realisiert zugleich einen ursprunglichen und einen zuku¨nftigen Zustand. Daraus folgt, daß Luka´cs, wenn auch er sich Marx zuwendet, nicht etwa zu einer Neubestimniung der Funktion der Kunst gelangt, sondern mit dialektischen Kategorien das Gleiche faßt, was die klassische bu¨rgerliche A¨sthetik als deren Bestimmung angesehen hatte : Realisation einer harmonischen Einheit.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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