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뷔히너의 미완성 작품 『보이체크』 의 장면배열과 결말문제
Uberlegungen zur Szenenfolge des dramatischen Fragments " Woyzeck " von Buchner
김기선 ( Ki Son Kim )
독어독문학 vol. 45 1-26(26pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001137209

Das Fragment “Woyzeck” von Georg Bu¨chner wurde bisher in der Literaturgeschichte vielachichtig beleuchtet, besprochen und zitiert ; eine vollsta¨ndige Fassung liegt aber nicht vor. Bisher sind mehrere Versionen mit verschiedenen Szenenfolgen und Dramenachlu¨ssen erschienen. In den 60er Jahren wurde die Ausgabe von Bergmann, der bis dahin eins Autorita¨t auf diesem Gebiet war, in Zweifel gezogen, da die von ihm als Herausgeber vorgenommene “ßearbeitung” der weiteren WoyzeckUntersuchung erschwerte. Die Veraionen, die in den 60er bis 80er Jahren herausgegeben wurden(Werner Lehmann 1967, Egon Krause 1969, Lothar Bornscheuer 1972, Gerhard Schmidt 1981, Henri Poschmann 1985), beruhen auf dem Manuskript Bu¨chners. Diese Herausgeber ra¨umen den Handschriften Bu¨chners eine Priorita¨t ein und machen von ihren Mo¨glichkeiten als Herausgeber, auf den Text Einfluß zu nehmen, mo¨glichst wenig Gebrauch. Sie stellen vier Handschriften Bu¨chners neben-bzw. hintereinander, damit sich der Leser selbst u¨ber die Reihenfolge ein Urteil bilden kann. Trotzdem stellt sich dem Herausgeber die Aufgabe, dem Kreis der philologisch nicht ausgebildeten Leser eine “vorla¨ufig fertige” Fassung anzubieten. Außerdem stellt sich bei einem Drama die Frage, daß ein Drama auffu¨hrbar sein soil, Die Reihenfolge der Szenen und Handlungsseqzenzen variieren in den verschiedenen Fassungen der Herausgeber je nach dem, welche Interpretationen und Intentionen die Herausgeber ihren Fassungen zugrunde legten. In einem Punkt Bind sich aber alle Herausgeber einig. Sie alle machen den vierten Handschriftenkomplex Bu¨chners, d. h. die vorla¨ufig letzte verfugbare Fassung zur Grundlage der von ihnen herausgegebenen Versionen und fu¨gen den ersten Handschriftenkomplex, der einen skizzenhaften Charakter aufweist, an, wo diese vorla¨ufig letzte Fassung aufho¨rt. Da die Szenen des ersten Handschriftenkomplexes kurz und fragmentarish sind und ein aus zwei Szenen bestehender dritter Handschriftenkomplex zu integrieren ist, stellt sich dem Herausgeber die schwierige Aufgabe, diese fragmentarischen Handschriftenkomplexe zu einer Einheit zu formen. So stellt man bei manchen Herausgebern fest, daß sie sogar textliche Kontamination vorgenommen haben. In meiner Abhandlung habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, den Intentionen des Autors mo¨glichst getreu folgend, die entstehungsgeschichtlich bedingte Interpretation,die dem Werk inha¨rente, motivgeschichtliche Analyse vorzunehmen, um aufgrund dieser Ergebnisse zu einer u¨berzeugenden Szenenfolge und zu einem Dramenschluß zu gelangen. Ich kam zu dem Ergebnis, die letze Szene des ersten Handschriftenkomplexes an dem Schluß des Dramas zu setzen. Der auf diese Weise gefundene Schluß des Dramas la¨ßt-welche Intentionen auch immer Bu¨chner gehabt haben mag-verschiedene Alternativen zu : sowohl die Mo¨glichkeit, daß Bu¨chner den Untergang Woyzecks zum Gegenstand seines Dramas machen wollte wie auch die Mo¨glichkeit, daß er die game Prozedur der Verhaftung und Hinrichtung Woyzecks dramatisieren wollte, wie sie dem realen Ereingnis Woyzecks entspricht. Der hier vorgeschlagene Schluß des Dramas la¨ßt zudem verschiedene Interpretationen offen : Woyzeck kann-dies lassen die ins Leitmotiv des Dramas passenden und in die Worte des Narren gelegte Mehrdeutigkeit¨: “der is ins Wasser Befallen”- tatsa¨chlich im Teich ertrunken sein oder er kann auch verhaftet worden sein mit der Aussicht auf eine spa¨tere Hinrichtung. Die Anwesenheit des Gerichtsdieners kann die nachfolgende Verhaftung Woyzecks andeuten aber sie ist kein Beweis dafu¨r. Die Andeutung auf einen Untergang in der ersten und zweiten Szene kann sich sowohl auf die Marie wie auch auf Woyzeck beziehen. Die groteske Bemerkung des Gerichtsdieners : “Ein guter Mord, ein echter Mord, ein scho¨ner Mord, so scho¨n als man ihn nur verlangen than kann Wir haben schon lange so kein gehabt. ­“la¨ßt sowohl die unaufgelo¨ste Disharmonie wie auch die U

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