In Deutschland hat es, wie bekannt, schon seit den friiheren Zeitea die Begegnung mit dem Ostea gegeben. Nun verscharfte rich um die Jahrhundertwende die Vorliebe fair dan Fernen Osten. Es war die Zeit, wo die Industriealisierung in Deutschland im Mittelpunkt stand and die Suche each der neuea Menschheit im Expressionfsmus sehr stark zum Ausdruck Kommt. Um diese Zeit wendeten sich viele Richter der damaligen junyea Generation dem Osten au, da sie in ihrer Umgebang der Techniic, deT Massenpoduktionen usw, ihre Ratlosigkeit gesehen and aach in ihrer ehristlich dominierten dogmatischen Umwelt rich hilflos getihlt haben. Auch D561in gehtirt zu ihnen. Die Begegnung des Dichters mit dem Fernen Oaton gibt ihm vor allem sine Chance, sich in das Problem des ~menschlichen Daseins wie des menschlichen Wesens waiter zu vertiefen. Der industrialisiertezi Oosellschafi der damaligen Welt steilt er in der Zueignung seines frflhen chinesischen Romans ie drei Sprunge des Wang-lun$quot; die unver#uderliche Natur des Menschen gegenuber, in Anlehnung an den fernbstlichen Weisen Lia Dsi. Unter Bezugnahme auf dessen Philosophie wird der Weg zur Wiederherstellung des menschlichen Daseins durch ichtwiderstreben$quot; eingeschlagen, des sehr taoistisch and buddhistisch gef rbt ist. Den Weg zum ichtwiderstreben$quot; gehen der Wegleiter Wang-lun and seine Bruder ahrhaft Schwachen$quot;, wie auch anfi;nglich Ma-noh and seine Bruder and Schwestern der ebrochenen Melone$quot;, Das Ziel des Wegs des ichtwiderstrebens$quot;~ist das Erreichen des estlichen Paradieses$quot;, wo die Bruder das Recht ihres Daseins behaupten and nebeneinander friedlich leben k8nnen. Dies kann nach ihrer Meinung nur durch die Vermittlung der buddhistischen Gbttin der Barmherzigkeit Kuan-yin ermSglicht werden. Das ware fur sie der eine Weg zum ;,Westlichen Paradies$quot;, Der andere ware folgender: auf der Praktischen Ebene durch die Wiedereinsetzung der fruheren Ming-Dynatie. DemgemaB gehen Wanglun and seine Bruder ihrem Motto des ichtwiderstrebenes$quot; widersprechend den Weg zum Kampf gegen den Mandschu-Kaiser Khien-lung, Sie kampften gegen ihri mit Schwertern and Beilen. Aber das Ergebnis des Kampfes ist aufgrund der Schwache selbstverstandlich der Tod Wangluns and das Verfallen der Bruder and Schwestern ganz nach dem Spruch: in Frosch kann keinen Storch verschlingen.$quot; Der Tod Wang-luns geschieht mit seinem 3. Sprung, Trotzdem deutet sein Tod, der mit dem Tod seiner Bruder and Schwestern eins ist, auf eine Steigerung zur htiheren Welt hin, die am SchluB des Werks nur im metaphysischen Sinne andeutungsweise zum Vorschein kommt. Und zwar in der Wegweisung zur GSttin Kuan-yin, die all die Widersruche der Welt mit Liebe in sich aufnimmt and die Frau Hai-tang, die ihren Sohn and ihre Tochter durch die Bruder der ;,Wahrhaft Schwachen$quot; verloren hat, zum ichtwiderstreben$quot; gehen laBt. Vom Alilauf der ganzen Handlung her ist die Bedeutung der Begegnung DtSblins mit dem Osten and dessen EinfluBnahme auf den Dichter enorm grog,