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18.97.14.89
18.97.14.89
횔덜린의 찬가 「라인강」 - 화해의 노래 -
Holderlins Rheinhymne als Versohnungsgesang
황윤석 ( Youn Sheok Hoang )
독어독문학 vol. 35 408-434(27pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001139001

Die 1801 unter dem unmittelbaren Eindruck der Alpen entstandene Rheinhymne stellt den Hghepunkt der Strom-Dichtung H8lderlins dar. Der Strom bei Hglderlin ist kein bloBes Naturding, sondern g~ttliches Wesen, albgott$quot;. Die vorliegende Arbeit hat sich zur Aufgabe gemacht, zu untersuchen, wie die Vermittlung zwischen Freiheit and Bindung bei dem Rhein als Halbgott and bei den anderen heroischen Wesen zustande gebracht wird, wie die Versbhnung zwischen Menschen and Gt~ttern sich vollzieht, and was der eigentliche Sinn dieses Ereignisses ist. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, daB die Rheinhymne sowohl inhaltlich als auch formal ein Gesang der Versbhnung and Harmonie ist. Die Freiheit besteht nicht in dem vergeblichen Ansturmen gegen die einem vom Schicksal gesetzten and so gottgewollten Fesseln, sondern in der freiwilligen Einordnung in die Begrenzung, in das menschliche MaB. Das zeigen die Rhein- and Rousseau-Strophen. .Diese Einsicht ist die Voraussetzung fur das menschliche Gluck and fur das friedliche Zusammenleben der ebenden all$quot;. Aber die einmal verwirklichte Vershnung wahrt nur ine Weile$quot;, and bald kommt die g8tterlose acht$quot;. Die schwerste Aufgabe in der Zeit der Gotterferne ist die der Bewahrung des Versdhnungserlebnisses, die in Weiser$quot; wie Sokrates ubernimmt: Durch Sinclair, der. wie Sokrates Gott in jeder Erscheinung sowohl ei Tage$quot; als auch ei Nacht$quot;- erkennt; sieht der Dichter schon die kommende Verstihnungszeit voraus.

[자료제공 : 네이버학술정보]
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