In dieser Untersuchung handelt es sich um einen Interpretationsversuch zum Georg Trakls Gedicht, insbesondere zu seinem Symbol, dessen Verschlossenheit oft in eine Chiffre,hineingefuhrt wird. Trakl stand unter dem entscheidenden EinfIuB von Arthur Rimbaud, and zwar durch die bersetzungen von Karl Klammer. Durch diesen Einflul3 wurde die chaotische unheimliehe Motive in die dichterische Welt von G. Trakl eingebracht. Seitdem beginnt er statt des epigonalen Gereimes eine neue Dichtung zu gestalten. Zwischen Rimbaud and Trakl gibt es abet viele Grundverschiedenheit in Bezug auf die Weltanschauung and die dichterische Technik. Vor allem bedient sich Trakl der Verdichtung and Reduktion. Dadurch kommt die meisten Symbole zur chiffreartigen Verschlossenheit. Wegen der knappen Verdichtung ist es schwer, deren Bedeutung aufzulosen. Abet der Reiz der Traklschen Dichtung kommt eben daraus. Sein Gedicht ist von einem einheitlichen Geist durchstimmt. Die Reduktion and Chiffrieung seiner Symbolen erki~rt sich als die Folge einer inneren Notwendigkeit dieses Geistes. Dieser Geist ist der des Fremden, d, h, des Abgeschiedenen. Der Abgesheiedene singt sein Gedicht ,unterwegs`. Er steht zwischen der Dammerung and Nacht, dem Traum and der Umnachtung, der Offenbarung and dem Untergang. Er schwingt immer zwischen dieser Alternativen. Er tritft keine endgultige Entscheidung. Hieraus kommt die dichterische Dynamik seiner Symbolen.