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<오르페우스에게 바치는 십사행시 (十四行詩)> - 시론 (4) -
Eine Untersuchung uber " die Sonette an Orphers " (4)
전광진 ( Kwang Chin Chun )
독어독문학 34권 210-240(31pages)
UCI I410-ECN-0102-2008-750-001139334

Die Spiegelbilder `des 2, and 3. Sonetts (II. Teil) Bind beinahe identisch mit dem Fenster-Symbol bzw. dem Rosen-Symbol in der Spatdichtung Rilkes. $lt;Drei Gedichte aus dem Umkreis: Spiegelungen ( I -III ) lassen sich auch in demselben Rahmen erfassen wie die Spiegelbilder der Sonette an Orpheus$gt; (1923). Diese Figuren (Spiegelbilder, Fenster, Rose) sind insofern die Raume herer Ordnung$quot; (Beda Allemann), als sie die Raume der Verwandlung and den Ausdruck der Intensitat des Lebens zutage bringen. Die Verwandlung (im Sinn Rilkes) bedeutet nicht, daB as Sichtbare$quot; ins andere Sichtbare verlegt wird, sondern daB as Sichtbare$quot; in as Unsichtbare$quot; verwandelt wird, das heiBt, die Verwandlung in eine hohere Ordnung. Der Raum der Verwandlung ist nicht mit der Sprache des alltaglichverganglichen Menschen zu erfassen, sondern kann erst im dicterischen Raum verwirklicht and festgelegt werden. Der Raum der Verwandlung erscheint auch als Raum der ?bersteigung$quot; (im orphischen Sinn) , der Erfulltheit als ropore espace$quot; (Les Roses). Fur den Menschen ist er nicht der AuBenraum, sondern bleibt der Innenraum. Da die Verwandlung die fbersteigung$quot; bedeutet, ist der Raum der Verwandlung der aus der temporalen Struktur zu erfullende Raum, namlich wischenraume der Zeit$quot; (3. Sonett ~[. Teil), die die alltaglich-erstSrende$quot; Zeit verinnerlichend sich augenblicklich als ?imaginare Zeit$quot; (Beda Allemann) erfullt. Das bedeutet, daB sich die ersti5rende$quot; Zeit in die eigentliche Zeit vrewandelt and die eigentliche Zeit in den Raum als eine neue Dimension umsetzt. Dadurch werden die Bilder im Spiegel gewonnen. Unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet, sind die Spiegelbilder eine Grenze, an der die Blicke, des Lebens and des Todes im Moment erscheinen and eilig vergehen, denn die Spiegelbilder nirgends andauern, also kann man sagen, aB das Spiegel-and das NarziBsymbol nicht b1oB als Ausdruck der Tendenz zu nehmen Bind, aus dem Zeitlichen in den ewigen $lt;Raum des SchSnen$gt; zu fluchten, sondern daB es auch hier wirklich um die $lt;Grenzsituation and das Vertrautwerden mit dem Tode geht (Hermann Mtrchen$gt;. Das 2. Sonett ( II. Teil) zeigt, wie die echte Kunst, der orphische Gesang im Spiegelbild verwirklicht wird. Es handelt sich bier um die Verganglichkeit and den Verlust im menschlichen Dasein. Daher soll der Dichter (also der orphische Sanger) das vergangliche menschliche Dasein ins Ganze einbeziehen and das Ganze bejahen and preisen. Das ist die Aufgabe des orphischen Dichter-Sangers. Das 3. Sonett ( II. Teil) fragt nach dem Wesen des Spiegels. Der Spiegel ist in seinem Wesen mit den auter Lochern von Sieben$quot; vergleichbar. Beim Spiegel geht es wie bei ?lauter LSchern von Sieben$quot; um den Durchgang and die Erfulltheit, ausdrucklich genommen, um das Problem der Erfullung der wischenraume der Zeit$quot;. Das ist der Kernpunkt dieses Sonetts. Das Spiegelbild meint den Raum der Verwandlung and zugleich den Ort, wo die vollzahlige Zeit verwirklicht wird, as fur uns (den Menschen) $lt;Zeit ist, das ist fur diese Engel (in den Duineser Elegien) $lt;Raum) (Eudo C. Mason), daher ist der heilige Raum des Engels unbetretbar wie der der Spiegelbilder. Die Spiegelbilder Bind auch unbetretbar, denn sie Bind nicht nach dem MaB der zerstbrenden Zeit zu erfassen. NarziB erscheint im Spiegel-Wasser als as Ideal eines absoluten Solipsismus (Otto Friedrich Bollnow). Um seine echte Selbstbegegnung zu verwirklichen, soll er sich ie Schbnste$quot; im Spiegel zum Vorbild der Verwandlung nehmen and as Spiegel-Gefangnis der Schbnsten$quot; (Beda Allemann) aufbrechen, dann erst kann er ie narziBistische Existenz$quot; (Beda Allemann) verwirklichen. Die Spiegelbilder in den $lt;Sonette an Orpheus evozieren den zentralen Bereich von Rilkes Spatdichtung (Beda Allemann).

[자료제공 : 네이버학술정보]
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