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KCI 등재
최근 독일 아동청소년문학에 나타난 청소년문제에 대한 담론 - 키르스텐 보이에와 레나테 벨쉬의 작품을 중심으로 -
Der Diskurs uber die Jugendprobleme in der aktuellen deutschen Kinder- und Jugendliteratur
장영은 ( Chang Young-eun )
헤세연구 30권 203-223(21pages)
UCI I410-ECN-0102-2021-800-000467676

Der vorliegende Aufsatz befasst sich mit der Analyse von Kirsten Boies (1950∼) Jugendroman Nicht Chicago. Nicht hier (1999) und Renate Welschs (1937) Kindererzählung Sonst bist du dran (1994). Diese beiden Werke werden hier als ‚problemorientierte Literatur bzw. Problemromane‘ herangezogen, die mit den Themen Schule und Gewalt der Jugendlichen eng verbunden sind. Die Problemromane gehören zu der realistischen Kinder- und Jugendliteratur, die seit den 70er Jahren ‚das traditionelle Erzählmuster‘ wiederaufgenommen hat. Die Problemromane für die Jugendlichen erweitern im Laufe der 80er Jahre ihre Themenkomplexe um Themen wie mediale Gewalt und jugendlichen Rechtsextremismus. Daher haben sie den Charakter einer ‚wirklichkeitsbezogenen engagierten Literatur‘ angenommen. Der literarische Diskurs über die Jugendprobleme in der aktuellen deutschen Kinderund Jugendliteratur soll veranschaulichen, wie die literarischen Texte den Kindern und Jugendlichen als den heutigen Lesern die sozialkritische Widerspiegelung des jugendlichen Alltagslebens und die Kritik gegenüber der medialen Gewalt und dem Enthüllungsjournalismus vermitteln. Boies Jugendroman Nicht Chicago. Nicht hier, dessen Erzählzeit auf zwei verschiedenen Zeitstufen angesiedelt ist, lässt den Leser durch den offenen Schluss erkennen, “dass Gewalt keine Lösung sein kann”, wobei der Gewalttäter nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen wird, sondern auf seinem gewalttätigen Wille beharrt. Bei der Kindererzählung Sonst bist du dran von Renate Welsch wird der psychologische Zustand und die Betroffenheit eines Kindes namens Michel aus der Klasse 4a dargestellt, der Augenzeuge war, wie Arnold von den Banden aus derselben Klasse verprügelt und gehänselt wurde. Der kleine Protagonist kann sich den Drohungen der Bande mit Hilfe seiner Eltern und seiner Lehrerin entziehen. Mit der Versöhnungsszene von Michel und Arnold schließt die Erzählung, indem Welsch die Erwachsenen wie die Eltern und LehrerInnen als Helfer fungieren lässt und die Kinder durch die Solidarität ihrer Klassenkameraden ermutigt, damit die Gewalt an der Schule weichen kann.

I. 들어가는 말
II. ‘문제문학 Problemliteratur’으로서의 아동청소년문학과 청소년폭력을 바라보는 작가적 시선
III. 맺음말
참고문헌
[자료제공 : 네이버학술정보]
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