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Goethe-Yongu

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수록정보
수록범위 : 1권0호(1984)~32권0호(2019) |수록논문 수 : 470
괴테연구
32권0호(2019년 12월) 수록논문
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1경제모델과 『파우스트』의 인간모델

저자 : 조우호 ( Cho Woo-ho )

발행기관 : 한국괴테학회 간행물 : 괴테연구 32권 0호 발행 연도 : 2019 페이지 : pp. 5-26 (22 pages)

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Das fundamentale Menschenmodell in der Ökonomik seit Neoklassik ist das Homo Oekonomikus(HO) Modell. Dieses Modell stellt Individuen als einzelne Akteure dar, die in der Gesellschaft ein konsistentes Neigungs- und Zielsystem haben und dabei Mittel oder Instrumente bzw. Strategien zur Verfügung stellen, um die selbst gestellte Ziele zu erreichen. Darüber hinaus wird unterstellt, dass die Akteure aus den zur Verfügung stehenden Mitteln stets dasjenige wählen, das ihrer Zielerfüllung (Gewinn- oder Nutzenmaximierung) am besten dient. Das wird als “rationales Handeln” oder als “Rationalprinzip” bezeichnet. Diese Modellfigur des HO wurde und wird zur Folgeabschätzung bei der positiven Analyse der Ökonomik eingesetzt. Dieses Modell lässt sich deshalb als eine (eigenständige) Anthropologie der Wirtschaftswissenschaft erkennen.
Das Menschenbild bei Goethes Faust lässt sich ähnlich wie bei der Modellfigur des HO als eine literarische Anthropologie zeigen, in der sich typische Menschenfiguren beobachten lassen.
Goethes Gehilfe Wagner zeigt ähnlich wie die Figur des HO ein selbstisch berechnendes Handeln. Er denkt sich als einen rationalen Menschen. Mephistopheles stellt sich auch als ein menschliches Wesen dar, das rational handelt. Er handelt dabei ganz auskalkulierend, um sein gewinnmaximierendes Ziel (die Wette mit dem Herrn zu gewinnen) zu erreichen.
Faust zeigt sich als einen typischen Menschen, der rational und zugleich emotional handelt. Er handelt zunächst als ein alter Gelehrter sehr rational, dann aber sehr emotional, nachdem er wieder ein junger Mann geworden ist. Als ein emotionaler Mensch nutzt Faust seine Geliebte Gretchen maximal aus, um sein Ziel (seine körperliche Begierde zu befriedigen) zu erreichen.
Gretchen zeigt sich als einen typischen Emotionsmensch, der nicht nur materiellen Gewinn, sondern auch Glück und Zufriedenheit sucht. Sie strebt nicht, aus dem Verhältnis mit Faust materiellen Nutzen zu ziehen, sondern lediglich nur danach, Fausts Liebe zu gewinnen. Ihr Handeln ist typisch emotional, insofern sie nicht den bevorstehenden (materiellen) Gewinn, sondern Glück und Zufriedenheit sucht, wobei sie sogar solch eine Entscheidung trifft, um sich einen Schaden zu ziehen, wenn sie sich dadurch emotional Glück und Zufriedenheit fühlen könnte.
Diese Ambivalenz, die sich im Menschenhandeln zeigen lässt, ist die Eigenschaften von Vernunft und Emotion des Menschen. Der Mensch ist in diesem Sinne ein paradoxes und ambivalentes Wesen, wie wir in Goethes Faust beobachten können. Wir können von daher das Menschenmodell, das in der Literatur zu finden ist, dafür setzen, das HO Modell der Ökonomik zu erweitern und korrigieren.

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2현상학적으로 살펴본 『색채론』과 『친화력』에서의 양극성 이념

저자 : 김범경 ( Kim Bumkyoung )

발행기관 : 한국괴테학회 간행물 : 괴테연구 32권 0호 발행 연도 : 2019 페이지 : pp. 27-50 (24 pages)

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Das Hauptziel goethischer Naturforschung, deren Hauptarbeit die Farbenlehre ist, besteht darin, die Idee, mit deren Hilfe eine gewisse Ordnung unter mannigfaltigen Phänomenen entsteht, in diesen Phänomenen selbst durch aufmerksame Betrachtung zu erkennen. Aufgrund der Methodik, Phänomene als Phänomene zu behandeln, lässt sich seine Farbenlehre phänomenologisch interpretieren, und dabei spielen zwei Begriffe aus Husserls Phänomenologie, nämlich die ,Kinästhese‛ und das ,materiale Apriori‛ eine wichtige Rolle. Unter dem Begriff Kinästhese versteht Husserl die aktive Beweglichkeit der Empfindung, und die Gesamtheit der kinästhetischen Erfahrungen konstituiert den unzweifelhaften Boden alltäglichen Lebens, auf dem die Wesensstrukturen der Erfahrungen überhaupt, d.h. das materiale Apriori, erkannt werden. In dieser Hinsicht ist die Farbenlehre als ein Prozess der kinästhetischen Forschung zu verstehen, wobei der Betrachter die Bedingungen des Sehens aktiv verändert und dabei trotzdem die unveränderliche Wesensstruktur des Farbphänomens herauszufinden versucht. Als Ergebnis davon erhält man die Polaritätsidee: Jedes Farbphänomen entsteht unter der Polaritätsbeziehung zwischen Hell und Dunkel und daraus folgt, dass sich alle Farben zwischen Weiß und Schwarz befinden. So erwirbt man bloß mit dem genauen Anschauen des Phänomens eine jeder Erfahrung universal gültige Idee, die man daher als ,angeschaute Idee‛ bezeichnen kann. Häufig verwendet Goethe dichterische Ausdrucksweisen, um die von ihm angeschaute Idee den Lesern ebenfalls anschaulich zu schildern. Als Beispiel dafür kann man seinen Roman Die Wahlverwandtschaften anführen. Den ganzen Roman hindurch beherrscht die polare Beziehung zwischen dem Leben und Tod die Handlung, sodass die Leser die Polaritätsidee an einem wirklichen Phänomen nachvollziehen können. So funktioniert der Roman als ein Phänomen, bei dem die Leser die Polaritätsidee anschauen, und zwar ebenso wie Goethe es bei den Farbphänomenen gemacht hat. In diesem Sinne kann man Die Wahlverwandtschaften als eine notwendige Erweiterung seiner naturwissenschaftlichen Arbeiten ansehen.

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3테크놀로지와 정신적 거인주의- 필레몬과 바우치스의 죽음을 통해 본 에른스트 윙어의 괴테 수용

저자 : 정원석 ( Chung Wonseok )

발행기관 : 한국괴테학회 간행물 : 괴테연구 32권 0호 발행 연도 : 2019 페이지 : pp. 51-75 (25 pages)

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Im Essay 'Philemon-und-Baucis' bezieht sich Ernst Jünger auf die Schlußszene von Goethes Faust II. Dabei wird in Bezuf auf die hochmoderne Technik die der Entwicklungsauffassung der Moderne innewohnende Gefahr des Todes diskutiert, die von der grenzenlosen oder absoluten Subjektivität ausgeht. Hier ist bei Jüngers Gedankengang ein Bezug auf Goethes klassizistische Sichtweise zu konstatieren, die ein Gleichgewicht zwischen traditionellem Alten und dem Neuen des technologischen Fortschritts erfordert. Jüngers Optimismus basiert genauso wie Goethe nicht auf der geschichtsphilosophischen Ideologie des Fortschritts, sondern auf dem perzeptuell geweckten ausgeglichenen Bewusstsein und der Kraft des ästhetisch fundierten erhabenen Geistes, auf dem es beruht.
Wenn wir in diesem Zusammenhang noch über den 'Titanimsus' sprechen können, so ist es dem unendlichen Vertrauen und Glauben an den menschlichen Geist zu verdanken. Aber das hat nichts mit dem Kolonialismus der Westmächte des 18. und 19. Jahrhunderts und der Ideologie des Dritten Reiches zu tun. Der Titanismus stützt sich nur auf die erhabene Kraft des Geistes der oben genannten Bedeutung. Natürlich schließt es die Missverständnisse aus, die schon im Begriff 'Titan' angelegt sind, und besonders die 'faustistischen' Implikationen, die bisher politisch missbraucht wurden.
Die Diagnose und Lösung der Gefahren der Technologie führt zur Schlussfolgerung, dass es beim Menschen selbst liegt. Das globale Phänomen der Zerstörung kommt nicht von außen, sondern von innen. Wenn Technologie und Mensch durch einen ausgeglichenen Geist in Einklang gebracht werden können, kann Technologie als Mittel für ein besseres menschliches Leben identifiziert werden. Nur unter solchen Bedingungen werden positive Aspekte der technologischen Entwicklung sichtbar. An diesem Punkt reinterpretiert Jünger entscheidend Goethe.

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4“정신적 예술”로서 독일음악 정체성 접근- 괴테, 헤겔, 베토벤을 중심으로

저자 : 최미세 ( Choi Misei )

발행기관 : 한국괴테학회 간행물 : 괴테연구 32권 0호 발행 연도 : 2019 페이지 : pp. 77-97 (21 pages)

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Die vorliegende Arbeit stellt sich die Frage nach den Vorstellungen, die die Identität der deutschen Musik mit dem Begriff der “geistigen Kunst” verbunden hat. Franz Brendel, der ein deutscher Musikkritiker und Musikwissenschaftler war, bezeichnete in dem Artikel “Die Civilisation in Beziehung zur Kunst mit specieller Berücksichtigung der Musik” in der『Neuen Zeitschrift für Musik』(1845) die deutsche Musik als “geistige Production”.
Der Begriff des Geistes war im 19. Jahrhundert dem deutschen Idealismus, vorzugsweise dem absoluten Geist von Hegel verpflichtet. In der 『Phänomenologie des Geistes』 bezeichnet Hegel diesen auch als das absolute Wissen. Dementsprechend steht im Mittelpunkt der Arbeit die Frage, in welcher Weise der Begriff der “geistigen Production” und die Absolutheit nach Hegel aufeinander bezogen sind.
Ferner wird in dieser Arbeit versucht, die Identität der deutschen Musik in den Ideen von Goethe, Hegel, Beethoven und Adorno zu reflektieren. Es ist dabei wichtig, die an den Begriff des Geistes gebundene Ideen (z. B. Aufklärung, absolute Musik, Fortschritt, Emanzipation), die als Voraussetzung für die Erfassung des musikalischen Kunstwerks dienen, zu behandeln.

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5『인류 교육을 위한 또 하나의 역사철학』에 나타난 헤르더의 문학적 역사기술

저자 : 김대권 ( Kim Dae Kweon )

발행기관 : 한국괴테학회 간행물 : 괴테연구 32권 0호 발행 연도 : 2019 페이지 : pp. 99-127 (29 pages)

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In seinen Rezensionen zu Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit (1784-91) bemängelte Kant zwar Herders “poetische[n] Geist”, der nicht für den philosophischen Diskurs geeignet sei. Aber er erkannte ihn auch als die “Eigentümlichkeit” seines Schülers an. Der “poetische Geist” tritt jedoch nicht nur in den Ideen in Erscheinung, sondern noch kompakter in seiner früheren Schrift Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit (1774).
In Auch eine Philosophie schreibt Herder die Geschichte der Menschheit, die von Adam und Eva über Mesopotamien, Ägypten, Phönicien, Griechenland und Rom sowie das Mittelalter und die Reformation bis zum 18. Jahrhundert reicht. Dabei nimmt er “kühne Einbildungskraft” zu Hilfe und macht Gebrauch von Analogien, Gleichnissen und Metaphern.
Herder nimmt meistens bildliche Ausdrücke aus dem Natur- und Kunstbereich. Zuerst gibt es die Bildersprache aus dem Naturbereich wie Lebensalter, Baum, Strom, Jahres- und Tageszeit. Diese Bilder implizieren Herders Individualitäts- und Entwicklungsgedanken, seine Kritik an der aufklärerischen Vorstellung des linearen Fortschritts sowie das Verhältnis von Gewinn und Verlust bei geschichtlichen Entwicklungen. Als poetische Bilder aus dem Kunstbereich sind Drama, Architektur, Buch, Gemälde, Musik und Epos bekannt. Durch diese Bilder werden der Gegensatz von göttlicher und menschlicher Perspektive und die Beziehung der Geschichte zum Gattungsgesetz eines Epos in den Vordergrund gestellt. Bei Herders Bildersprachen geht es nicht um rhetorische Dekorationen, sondern um heuristische Hilfsmittel zum leichten Verständnis der Geschichte der Menschheit.
In Auch eine Philosophie fungieren die Bildersprachen als Medien geschichtlichen Denkens, wodurch Herders Geschichtsschreibung einen ästhetischen Charakter in sich trägt. Damit wird die Gattungsgrenze zwischen Poesie und Geschichte überwunden, die Aristoteles in Peri poietikes aufstellte. Aber beim Gebrauch der Bilder, insbesondere bei der unterbrochenen Anwendung der Lebensalter-Analogie und der Einführung von neuen Gleichnissen wie Baum und Strom, ist eine offensichtliche Willkür festzustellen. Und indem sich die Geschichte auf verschiedene Kunstgattungen bezieht, fallen auch Mängel an logischer Stringenz ins Auge.

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6종교시의 비유론적 특성- 시편에 비춰본 아이헨도르프 시

저자 : 홍성군 ( Hong Sung-kun )

발행기관 : 한국괴테학회 간행물 : 괴테연구 32권 0호 발행 연도 : 2019 페이지 : pp. 129-155 (27 pages)

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Die Kontroverse um die Formelhaftigkeit der Naturbilder von Eichendorff ist noch nicht ausgetragen. Einerseits wird ihre schlichte, volksliedhafte Einfachheit als eine klare, bedeutungsvolle Tiefe geschätzt, andererseits gilt ihre klischeehafte Wiederkehr als ein kitschartiger Traditionalismus. Im Letzteren liegt im Grunde die moderne Symbollehre, die die Individualität und Realität hoch schätzt. Aber die Bilder von Eichendorff haben allerdings andere eigene Charakteristik. Das lässt sich im Hinblick auf die Psalmen einleuchten.
In den Psalmen finden sich sehr viele typische Gleichnisse und Metaphern, die noch heute bildlich lebendig sind. Aber die Dichter der Psalmen streben nicht die Bildhaftigkeit an sich an, sondern die geistliche Wahrheit, die in den Bildern transparent leuchtet. In diesem Sinne sind die Bilder der Psalmen reelle Substanzen. Die Tendenz verstärkt sich in den Naturbildern, die als reale Dinge in der Natur in sich die unsichtbare, geistliche Wahrheit leuchten lassen. Ihr bildlicher Charakter wird demnach ein metaphorisches Ikon, und zugleich eine Metonymie. Ihre Lebendigkeit verringert sich nicht bei den mehrmaligen Wiederholungen dank ihrer reellen Substantialität. Die Gedichte von Eichendorff teilen ebenfalls die gleiche Charakteristik, obwohl sie nicht ganz frei von der Gefahr des volkstümlich kitschartigen Eindrucks sind. In den Psalmen erscheint auch eine eigentümliche Bildlichkeit, nämlich das Körperbild von Gott. Er ist eigentlich unsichtbar, unendlich fern und transzendent. Er kann nur indirekt durch die Sprache thematisiert werden. Aber der Dichter der Psalmen bringt ihn nah antastbar heran, eben durch das Körperbild von Gott, das auch der Mensch teilt. Dank der Ebenbildlichkeit wird das Körperbild von Gott gleich zu dem des Menschen, Dadurch nimmt der Leser solcher Zeilen Gottes Anwesenheit und Wirken so nah und unzertrennlich wahr wie seinen eigenen Körper. Das bringt eigentümliche eindringliche Anschaulichkeit in den Bildern der Psalmen. Ein solches Bild ist eigentlich eine Metapher, aber zugleich Synekdoche und Metonymie. Ähnliche Bilder fehlen aber bei Eichendorff. Seine Naturbilder bleiben immer noch in der beschaulichen Betrachtung. Das führt darauf zurück, dass sich seine Einfühlung auf der Ebene des Traumes und der Phantasie ereignet, anders als die der Psalmen, die sich auf dem wirklichen, lebenswichtigen Kampf ums Gottes Angesicht ereignet.

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7콘라트 페르디난트 마이어의 『페스카라의 유혹』에 나타난 수수께끼의 그림들

저자 : 진숙영 ( Jin Sukyoung )

발행기관 : 한국괴테학회 간행물 : 괴테연구 32권 0호 발행 연도 : 2019 페이지 : pp. 157-183 (27 pages)

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Conrad Ferdinand Meyer gilt als einer der bedeutendsten Autoren des literarischen Realismus. Diese Arbeit versucht anhand der Analyse der Bildbeschreibungen in Versuchung des Pescara, eine der Renaissance-Novellen Meyers, seinen besonderen Ort im Realismus zu bestimmen. In Meyers Novelle geht es nicht um die Darstellung der äußeren Wirklichkeit, wie die konkrete politische und historische Situation, in der sich der Protagonist befindet, sondern um die Darstellung des inneren Konfliktes des vom Tode gezeichneten Helden Pescara. In der Novelle werden reale und fingierte Kunstwerke der Renaissance beschrieben, um die innere Wirklichkeit des Protagonisten Pescara in Szene zu setzen. Hinter der Fassade der Geschichte verbirgt Meyer sein eigentliches Interesse, nämlich das rätselhafte innere Dasein des Menschen. Wie ein Netzwerk überzieht den Text die Ekphrasis von Kunstwerken wie die Fresken der Schnitterbande, das Schachspiel von Pescara und Victoria, Rapfaels Fresken in Stanza della Segnatura in Rom, da Vincis Schlangenbild, Michelangelos Deckenfresko in der Capela Sixtina, das Altarbild des verwundeten Christus im Kloster Heiligenwunden. Der in der Schlacht von Pavia an der Seite verwundete Held Pescara wird einerseits immer wieder als ein zukünftige Retter Italiens mit der Christus-Figur identifiziert, andererseits aber als ein zum Tode verurteilte Mensch, für den jede Versuchung unmöglich ist. In dieser Situation fungieren die Kunstwerke wie Masken, die das Rätsel des Pescara verbergen. Mit der eigentümlichen Ekphrasis, welche die herkömmliche kulturelle Deutung destruiert, verbildlicht Meyer die nicht mehr objektiv darzustellende Wirklichkeit, eine Wirklichkeit, die an ihre psychologischen und phantastischen Grenzen gerät. C. F. Meyer kann damit als ein Autor gelten, der am Ende des Realismus steht und die zeitliche Stimmung der Fin de siècle vorausgreift.

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8발터 벤야민의 초기 저작에서 법과 신화

저자 : 장제형 ( Chang Je-hyung )

발행기관 : 한국괴테학회 간행물 : 괴테연구 32권 0호 발행 연도 : 2019 페이지 : pp. 185-204 (20 pages)

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Das mythische Schicksal, das Benjamin in seinen frühen Werken als einen Schuldzusammenhang des Lebendigen darstellt, steht für ihn gleichzeitig als Urform des Rechts, denn hier bestimmt von vornherein die mythische Satzung das Schicksal des Heros und damit erscheint ihm das Schicksal als eine unentrinnbare Gewalt. Unter diesen Vorzeichen steht das Recht der Gerechtigkeit indifferent gegenüber; es verurteilt – wie Benjamin formuliert – nicht zur Strafe, sondern zur Schuld. Es kommt ihm vielmehr die Funktion zu, die dem Menschen verschuldet. “Nullum crimen nulla poena sine lege” – dieses moderne Prinzip erfährt bei Benjamin eine radikale Bedeutungsverschiebung. Aber sein Blick auf das Mythische und das Recht erschöpft sich nicht vollends in diesem pessimistischen Befund. Er sieht zugleich in dem mythischen Schuldzusammenhang des Rechts auch das Moment vorgezeichnet, in dem diese negativen Aspekte überwunden werden kann. In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch unternommen, zu untersuchen, wie Benjamin in seinen sprachtheoretischen, literaturkritischen und rechtsphilosophischen Arbeiten die Zusammenhänge zwischen Recht und Mythos aufzeigt und zugleich gerade darin die positiven Momente keimhaft angelegt sieht.

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9진보역사의 모순과 결함에 관하여- 엔첸스베르거의 시집 『영묘』를 중심으로

저자 : 박현정 ( Park Hyun Jeong )

발행기관 : 한국괴테학회 간행물 : 괴테연구 32권 0호 발행 연도 : 2019 페이지 : pp. 205-226 (22 pages)

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Der vorliegende Beitrag behandelt den Gedichtband Mausoleum. Siebenunddreißig Balladen aus der Geschichte des Fortschritts (1975) von Hans Magnus Enzensberger, dessen satirische, ironische und humorvolle Erzählgedichte im Grunde den Fortschritt in der Menschheitsgeschichte kritisieren. Nach einer Tendenzwende in den 70ern setzt sich der Autor mit dem Thema Fortschritt auseinander, indem er die bisherige wissenschaftliche Erfindung- und Entdeckungsgeschichte unserer Zivilisation in der lyrischen Imagination persifliert. Dafür werden um fünf herausragende Persönlichkeiten ausgewählt, die für den abendländischen Fortschritt stehen, nämlich Gottfried Wilhelm Leibniz, Carl von Linné, Jean Eugène Robert-Houdin, Oliver Evans, Alexander von Humboldt. Zu beachten ist, dass das Mausoleum die markante Sieger-Geschichte nicht mehr verteidigt, sondern die möglichen Defekte im privaten Leben entlarvt. Die Wachstumsgedanken in der neuzeitlichen Wissensgeschichte werden dadurch in Frage gestellt, weil man immer wieder nach der Verbesserung der Welt sucht, ohne Gefahren und Nebenwirkungen zu erkennen. Dieser Zweifel an der Vernünftigkeit der Vernunft liegt bei Enzensberger nicht direkt in der strikten Verneinung der technischen Entwicklung. Vielmehr hinterfragt er den Endzweck und die sozialen Auswirkungen der Technik. In diesem Sinne weist er auf Mängel und Defizite in der gesamten Fortschrittsgeschichte hin, die er exemplarisch in den verschiedenen Gedichten herausarbeitet und auf deren Folgen im heutigen technischen Zeitalter.

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10나무형과 리좀형의 하이브리드 모델로서의 메타모더니즘

저자 : 최은녕 ( Choi Eun-nyoung )

발행기관 : 한국괴테학회 간행물 : 괴테연구 32권 0호 발행 연도 : 2019 페이지 : pp. 227-251 (25 pages)

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In unserem Zeitalter, dem 21. Jahrhundert, ist zu beobachten, dass die Grenzen zwischen der modernen Gewissheit und der postmodernen Ungewissheit immer weiter zerfließen, wobei beide heterogenen Vorstellungen koexistierend nach allen Richtungen schwingen und in aktiver Interaktion stehen, was als die Hyper-Unbestimmtheit definiert wird. Weiter wird mit der Metamoderne eine Hybridkultur als dritter Ansatz zwischen Moderne und Postmoderne bezeichnet. Dabei handelt es sich also um eine Hybridzeit, in der die Grenzen der bis jetzt als gewohnt angenommenen Zeiteinteilung verschwimmen und Hybridkulturen zwischen den verschiedenen Zeiten zur Welt gebracht werden, was als Crossover-Age (Zeit des Sich-Überkreuzens, des miteinander Verschmelzens) bezeichnet werden kann.
In ihrem einflussreichen Werk Tausend Plateaus verwenden Gilles Deleuze und Pierre-Félix Guattari zwei Pflanzenmetaphern, das sogenannte Baummodell und das Rhizommodell, um dem Wissen und Denken der Moderne das Wissen und Denken der Postmoderne gegenüberzustellen. In der vorliegenden Arbeit wird versucht, eine Methode des literarischen Verstehens in der Hybridzeit zu präsentieren, indem sie sich der eben dargestellten Konzeptionen von Baum- und Rhizommodellen in metamoderner Hinsicht bemächtigt und eine neue Bestimmung der Metamoderne als ein hybrides Konzept liefert, in dem sich Baum- und Rhizommodelle, sich überschneidend und interagierend, zu einem beide Modelle einbeziehenden neuen Modell zusammenfinden. 
Diese Arbeit unterzieht den Versuch von Deleuze und Guattari der Kritik, das sich auf die Weltanschauung der Moderne beziehende Baummodell und das sich mit der Weltanschauung der Postmoderne verknüpfende Rhizommodell als zwei verschiedene, dichotome Konzepte vorauszusetzen, die sich im Gegensatz zueinander befinden und voneinander getrennt zu verwenden seien. Sie entwickelt stattdessen eine neue These, nämlich, dass die Prinzipien vom Baum- und Rhizommodell, welche von den Autoren des Buches Tausend Plateaus als Gegensätze interpretiert werden, in diesem Jahrhundert eine organische und untrennbare Beziehung eingehen (wie die zwei Seiten einer Münze) und auf verschiedenen Ebenen der Welt sich durchschneiden und sich aneinander anschließen.

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